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<  -> Der Tempel

Thema: Diskussion zu meinem Bibel-Text

Pazuzu
Verfasst am: 18 Jan 2007 09:53 Keine Komplettzitate verwenden!
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oft wenn ich mit christen über religion rede zitieren sie die bibel und das wars. um den wert der bibel als gottes wort wiederlegen zu können habe ich mich auf die suche gemacht. folgender text ist da bei endstanden.

ich bitte euch um eure meinung, freue mich über kritik, anregungen , sagt mir wo fehler sind inhaltliche und formale
ich hoffe Asmodeus erschlägt mich nicht wegen der länge



„ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ 1 Mose 3, 5

Die Bibel ( Ihre Geschichte)



Pentateuch (griechisch „„Fünf-Gefäß""; nach den Krügen, die zur Aufbewahrung von Schriftrollen verwendet wurden.) ist die griechische Entsprechung für den hebrääischen Begriff Chumasch (von chamesch: fünf), der die 5 Bücher Mose zusammenfassend bezeichnet. Sie bilden gemeinsam den ersten Hauptteil der Bibel, der für Judentum und Christentum auf verschiedene Weise das grundlegende Offenbarungszeugnis Gottes ist.
Auf der Basis einer immer differenzierteren Textanalyse und neuerer archäologischer und altorientalistischer Forschungsergebnisse nehmen heute die meisten Forscher an, dass der Pentateuch seine redaktionelle Endgestalt erst nach dem Babylonischen Exil im 5. Jahrhundert v. Chr. gewann. Sie wird auf Priester in Israel, vor allem am Jerusalemer Tempel, zurückgeführt. Seine ältesten, lange Zeit mündlich überlieferten Stoffe reichen jedoch bis höchstens 1200 v. Chr. zurück. Es wurde von älteren Quellen abgeschrieben bzw, sich angelehnt z.B..Das Gilgamesch Epos, der Aton Kult oder der Lehre des Zoroastrismus

Die Wanderung Abraham hat sich nicht ,wie früher vermutet und in Übereinstimmung mit der Bibel um 2100 vuz., oder wie später (lt.Speiser u. Gordon ) vermutet zischen 2000-1550 vuz zugetragen. In der Geschichte des Patriarchen Abraham werden die Philister erwähnt, diese sind nachweislicher frühestens um 1200 vuz eingewandert*. Das Kamel als Lasttier wurde 25 mal in diesem Text erwähnt Dieses wurde nachweislich erst um 700 vuz als Lasttier genutzt*. Also kann dieser Teil der Bibel erst um 700 geschrieben worden sein .

Abraham, Isaak und Jakob kommen bei genauer Analyse aus unterschiedlichen Gegenden. Es waren drei Stämme und als diese zusammen kamen , zur zeit der Staatsgründung, wurde eine Geschichte über Ihre angebliche Verwandtschaft geschaffen. Gleichzeitig wurden Verwandtschaftsverhältnisse zu allen umliegenden Völkern erfunden, um Machtansprüche zu legitimieren. Es gibt keine Zweifel , dass die dazugehörigen Stammbäume in dem späten 8. und 6. Jahrhundert vuz entstanden sind*.



Es gab zwei Reiche Juda und Israel. Israel war von den Assyrern erobert und zerstört worden. Als die Macht Assyriens nieder ging, wollte König Josia das Nordreich (Israel) erobern. Um dafür sein Reich zu einigen und ihm eine gemeinsame Identität zu schaffen, wurde zufällig ein altes Buch "gefunden": das 5. Buch Mose. In diesem werden die Eroberungen Josuas geschildert . Diese haben nach neusten archäologischen Erkenntnissen niemals stattgefunden. Jericho z.B. war zur angegebenen Zeit ein unbedeutendes , unbefestigtes Dorf. Keine Stadtmauer, also keine Posaunen*.

Es waren seine eigenen Eroberungspläne , die so gerechtfertigt werden sollten.

Hier war wie im neuen Testament eindeutig der politische Wille der Schöpfer der Bibel.

Bibelhistoriker wie Thomas Thomsaon und Niels Peter Lemche von der Universität Kopenhagen und Philip Davies von der Universität Sheffild vertreten die Ansicht, David und Salomon, die vereinte Monarchie von Israel, ja die gesamte biblische Darstellung der Geschichte Israels seien nicht mehr als aufwendige, geschickte ideologische Konstrukte, produziert von Priesterkreisen in Jerusalem in der Zeit nach dem Exil oder sogar in hellenistischer Zeit*.

Durch die Hasaels Inschrift (ca. 100 Jahre nach David) ist das Haus Davids belegt. Allerdings fehlt jeder Hinweis auf ein prächtiges, großes Reich. Nichts hat man von den großartigen Bauten Salomos ausgegraben . Da müßte doch was zu finden sein.Warum findet man keine Texte bei den Nachbarreichen ? Salomon war doch wegen seiner Weisheit angeblich Weltberühmt. Zu dieser Zeit war Jerusalem, dass beweisen Ausgrabungen, ein kleines unbedeutendes Dorf. Nach Silbermann und Finkelstein waren David und Salomon nur unbedeutende Hirtenkönige. Ein vereinigtes Großreich Israel hat es nie gegeben. Also lügt die Bibel auch hier.

Die Reiche Israel und Juda sind durch die allmähliche Besiedelung von Menschen aus der Bergregion in den nach den Ende der Bronzezeit verwüsteten, dünn besiedelten, Flachlandregionen getrennt von einander endstanden. Das war der Ursprung der Israeliten, kein Auszug aus Ägypten, keine Eroberung durch Josua .

Das wurde alles erfunden um Josias Eroberungspläne zu legitimiren .

Im 5. Jahrhundert vuz , in Babylonischer Gefangenschaft, als der Verlust der politischen- und der Volks -Identität drohte, wurde die Bibel , auch aus politischen Gründen, in eine feste Form gebracht.

Die einzelnen Quellfäden unterscheiden sich in Wortwahl, Stil, Grammatik, politischem Hintergrund und Absichten. Die durchlaufenden Überlieferungsstränge wurden aufgrund ihrer Inhalte verschiedenen Epochen des antiken Israel zugeordnet:

der Jahwist der Zeit Salomos, des Tempelerbauers (um 950 v. Chr.), http://de.wikipedia.org/wiki/Jahwist

der Elohist der Zeit nach der Reichsteilung bis zum Untergang des Nordreichs (ca. 800 bis 722 v. Chr.), http://de.wikipedia.org/wiki/Elohist

die Priesterschrift, der man den ersten Schöpfungsbericht und viele auf den Tempelkult bezogene Gebotssammlungen zuwies, wird in die Zeit des babylonischen Exils (586-539 v. Chr.) datiert; http://de.wikipedia.org/wiki/Priesterschrift_%28Bibel%29

in 5. Mose 12-26 sah man außerdem eine eigenständige Gesetzessammlung, die mit dem unter König Josia aufgefundenen Gesetzbuch (1. Kön 22) identisch, Basis seiner Kultreform von 621 v. Chr. gewesen sein kann und Teil der exilischen deuteronomischen Geschichtsschreibung ist, aus der auch die Königs- und Chronikbücher stammen. http://de.wikipedia.org/wiki/5._Buch_Mose

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel

Finkelstein, Israel / Silberman, Neil A.: David und Salomo
Archäologen entschlüsseln einen Mythos
C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406546765,
*Finkelstein, Israel / Silberman, Neil A.: Keine Posaunen vor Jericho
Die archäologische Wahrheit über die Bibel
C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406493211,

NEUES TESTAMENT

Konzil von Nicäa

Der römische Kaiser Konstantin I. bevorzugte seit etwa 313 (Toleranzedikt von Mailand) das Christentum als Religion des Römischen Staates. Konstantin erhoffte sich vom Christentum eine stabilisierende Wirkung für die eben erst wiedergewonnene Einheit des römischen Reiches. Diese völkerverbindende Funktion war durch den Arianismusstreit gefährdet. Eine Spaltung der Kirche drohte. Da das Problem von der Kirche allein nicht gelöst werden konnte, drängte der Kaiser auf eine Beendigung des Streites. Er griff auch mit Kompromissformeln aktiv in den Konzilverlauf ein. Jesus wurde zum Gott erklährt was römischer Tradition entsprach. Man denke daran, dass auch römische Kaiser zu Göttern gemacht wurden. Aus Sicht Konstantins war die Sicherung des Religionsfriedens eine wesentliche kaiserliche Aufgabe mit politischen Implikationen. Konstantin war kein Christ, das Christentum war nur Mittel zum Zweck. Er hatt wie sein Vater den Sonnengott Sol Invictus verehrt. Er wurde erst auf seinem Stergebett getauft.

Hier wurden schon aus purer Machtgier die dem Kaiser und der Kirche nützlichen Texte ausgesucht. Kritische Bischhöfe wurden teilweise mit Gewalt zur Zustimmung gezwungen.

Dazu zählen sowohl kanonische als auch apokryphe Bücher über Jesu Leben und Wirken

Evangelium nach Matthääus

Evangelium nach Markus

Evangelium nach Lukas

Evangelium nach Johannes





Folgende Evangelien wurden verboten und verbrannt. Der Besitz konnte mit dem Tod bestraft werden. (Es soll bis zu 100 Evangelien gegeben haben.)

Thomasevangelium

http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node86.html

Philippusevangelium

http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node88.html

Evangelium der Maria Magdalena

http://www.jadu.de/religion/maria.html

Petrusevangelium

http://www2.fb1.uni-siegen.de/kaththeo/doc/antike_t/antike_d_Kapitel_6.htm

Nikodemusevangelium

http://12koerbe.de/euangeleion/nikodem.htm

Kindheitsevangelium nach Thomas (nicht identisch mit dem Thomasevangelium)

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindheitsevangelium_nach_Thomas

Ägypterevangelium

http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node188.html

Barnabasevangelium (nicht identisch mit dem Brief des Barnabas)

http://www.evangelium.de/1000.0.html

Judasevangelium

http://de.wikipedia.org/wiki/Judas-Evangelium

Geheimes Markus-Evangelium

http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimes_Markus-Evangelium

Als älteste Schriften des Neuen Testaments gelten die Paulus-Briefe, die um das Jahr 50 niedergeschrieben wurden. Das älteste der vier Evangelien ist das um 79 entstandene Evangelium nach Markus, das jüngste das nach Johannes (zwischen 95 und 100).

Keiner lebte zu Zeiten von Jesus. Wobei um Johannes die Gelehrten streiten.

(Johannes:In der historisch-kritischen Exegese geht man im allgemeinen von einem längeren Entstehungsprozess des Textes aus, in dem verschiedene Schichten der Bearbeitung durch unterschiedliche Autoren oder Redakteure zu erkennen sind. Folgt man diesem Argument, so kommt als Verfasser des gesamten heute vorliegenden Textes Johannes also nicht in Betracht.

http://encyclopedie-de.snyke.com/articles/evangelium_nach_johannes.html)

Der Begriff "Neues Testament" selbst taucht bei Lukas auf; Jesus verwendet ihn beim heiligen Abendmahl:

„„Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird."" (Lk 22,20)

Es vergingen viele Jahrhunderte von Christi Wirken auf Erden bis zur endgültigen Fassung des Neuen Testaments. Der heute übliche Umfang mit 27 Büchern war nach Hieronymus und Augustinus zwar um 400 anerkannt, aber erst 1546 wurde der Kanon auf dem Konzil von Trient endgültig festgelegt (WEIDINGER, 395f.). Nach einer Legende war die Auswahl, welche Bücher als kanonisch und welche als apokryph zu bezeichnen sind, sehr einfach: Man legte alle in Frage kommenden Bücher vor einen Altar. Die kanonischen Bücher hüpften daraufhin auf den Altar, die übrigen blieben kraftlos liegen (ebd., S. 579).Wie die Kirche sowas macht, kennt man ja.



Manche Evangelikalen und Freikirchen vor allem in den USA schreiben der Bibel auch heute noch eine „Irrtumsfreiheit“ (Inerrancy) zu und reagieren damit auf die als Angriff auf die Glaubensgrundlagen empfundene historische Bibelkritik seit der Aufklärung. Dabei besteht die Gefahr, dass die Bibel selbst gott-ähnlichen oder fetisch-artigen Charakter erhält. Diese Richtungen werden oft als Biblizismus oder christlicher Fundamentalismus eingeordnet.



httpschwarz/christen/evangelium.htm://www.sungaya.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Korantexts



Es zeigt sich, dass die Bibel in ihren wesendlichsten Teilen immer den jeweiligen politischen Bedürfnissen der Zeit entspricht, in der sie geschrieben wurde.

WO ist hier das Wort eines Gottes oder ein göttlicher Funke ?

Wie kann man daran glauben???



ANMERKUNGEN VON PAZUZU

Ich habe versucht, eine Liste der Massenmorde und Kriege zu erstellen ,die von der Kirche begangen ,veranlasst oder befürwortet worden sind. Diese Liste wäre so lang, dass sie die Möglichkeiten diese Seite überschreitet. Alle Katholiken, die sich nicht vom Papsttum abwenden, sind mitverantwortlich und befürworten diese Verbrechen!!Durch ihre Kirchensteuern fördern sie weiterhin die Macht dieser verbrecherischen Organisation.

Gleiches gilt für einige andere christlichen Kirchen und besonders für den Islam.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kriege

Ich möchte klarstellen, dass ich nichts gegen die philosophischen Lehren des Christentums habe ." Liebe deinen Nächsten"usw ist gut..In anderen Religionen gibt es ähnliche gut Aussagen.

Buddhismus : Das Leben ist Leid. Je weniger Bedürfnisse du hast, desto weniger leidest du.

Hindus: Shiva zerstört alles. Aber er schafft neues .Was besser seien kann..

Juden: Glauben kann Berge versetzten.

Yin und Yan: Diese Bipolarität bestätigt sogar die Physik.

Diese Aussagen halte ich für allgemeingültige Weisheiten !Die Menschheit bereichern.!! Man sollte nur das Brimborium um einen Gott oder das Leben nach dem Tod weglassen so etwas weiß sowieso keiner.Ich persöhnlich kann an so etwas nicht glauben.Nichts sprich dafür! Leider haben machtgierige Institutionen wie die Kirche , Politiker usw. das Gute ins Gegenteil verkehrt, und dagegen wehre ich mich!!!


Zuletzt bearbeitet von Pazuzu am 18 Feb 2007 09:18, insgesamt 2-mal bearbeitet
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EMP Gothic

Unregistriert
Verfasst am: 22 Jan 2007 08:25 Keine Komplettzitate verwenden!
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pazuzu ick mag dir wirklich dit weeste hoffentlich aber Ö.o so ein langer text, da hab selbst ich niocht die nerven das zu lesen^^ *ehrlich zu geb*
das die bibel eine wunderbare märchengeschcihte ist das wissen die meisten hier.. ich mein wer dran glaub okay, immer hin gibt sie manchen menschen immer für alles eine antwort udn halt. es kann nicht jeder stark innerlich sein und an sich selbst glauben^^
Pazuzu
Verfasst am: 22 Jan 2007 08:43 Keine Komplettzitate verwenden!
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Satans-Child :
so ein langer text, da hab selbst ich niocht die nerven das zu lesen^^ *ehrlich zu geb*


hast ja recht aber ich sehe keine möglichkeit mich bei so einem umfangreichen thema noch kürzer zu fassen. ich habe schon sehr viel nicht erwähnt.
"g"
Unregistriert
Verfasst am: 22 Jan 2007 09:02 Keine Komplettzitate verwenden!
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na wie gegsagt ich find über bibel zu reden nich sinnvoll jeder sollte denke dazu was er sollte .. für mich is es ein schlachtes wieder sprüchliges märchenbuch^^
Pazuzu
Verfasst am: 22 Jan 2007 09:07 Keine Komplettzitate verwenden!
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Satans-Child :
na wie gegsagt ich find über bibel zu reden nich sinnvoll jeder sollte denke dazu was er sollte .. für mich is es ein schlachtes wieder sprüchliges märchenbuch^^


ich will diesen text einigen pfaffen senden die mich auf meiner seit angreifen.
deshalb will ich beweisen das die bibel eben nicht das so heilige buch ist.
"g"
Asmodeus
Verfasst am: 22 Jan 2007 14:00 Keine Komplettzitate verwenden!
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Pazuzu :
ich hätte so gerne KOMMENTARE ZU MEINEM TEXT "g"



Den liefere ich dir nach, aber ich würde vorschlagen dass wir dann die Überschrift des Threads ändern wenn Du einverstanden bist. Ich würde "Diskussion zu meinem Text über die Bibel" nennen, denn wenn es "Diskussion über die Bibel" heißt wird es sich meist um die Bibel und nicht um deinen Text handeln. Bist Du einverstanden?

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Xedion
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Pazuzu

Ok, du hast mich nach meiner Meinung gefragt Smile

Ich mag das Christentum nicht verteidigen, ehrlich gesagt ist mir die Bibel auch recht egal.
Wie stark die Bibel der historischen Realität entspricht, vermag ich nicht einzuschätzen.
Jedoch bin ich der Überzeugung, dass ein überzeugter Christ die Bibel auch als Grundlage des Glaubens heranziehen kann, selbst wenn sie wirklich zu 100% ein Märchen wäre. (einige Geschichten wie z.B. die des Sterns von Betlehem hingegen sind recht interessant).
"Man kann die Bibel wörtlich oder ernst nehmen" heißt es doch so schön.
Wenn ein Mensch heute nach den Werten lebt, die das Christentum vertritt, dann spielt es doch keine Rolle ob die Geschichte wahr oder erfunden ist. Eine Wertvorstellung ist ja auch nichts greifbares, nichts materielles, genau wie die Vergangenheit nicht mehr greifbar ist. Was bleibt ist nur Erfahrung oder Erinnerung - und eine Auswirkung auf die Gegenwart. Ob ich es mir nur eingebildet habe oder es wirklich passiert ist spielt ja keine Rolle, wenn diese Auswirkung die gleiche ist.
Die Menschen glauben ja nicht an die Wahrheit, sondern an eine Geschichte, die auch symbolischen Charakter trägt. Und wenn man darin einen göttlichen Funken wiedererkennt, so kann man ja durchaus daran glauben.

Kriege und co. sind hingegen leider etwas schlechtes. Dass die Kirche sich hier nicht mit Ruhm bekleckert hat ist klar Wink. Die Kirche als Institution ist für mich jedoch auch nichts, was unbedingt zum Christentum dazu gehört.

Wie ich aber schon mal schrieb glaube ich nicht, dass transzendente Konzepte generell schlecht sind oder offen gelassen werden sollten, wenn es darum geht, was sie mir im Leben bringen.

Letztendlich geht es doch darum, sein Leben möglichst gut zu verleben. Gerade wenn es so etwas wie einen höheren Sinn, oder Gott, oder was auch immer nicht gibt, dann ist es ohnehin nicht relevant was wir glauben oder was wir tun, da unterm Strich immer 0 steht. Deshalb glaube ich auch, dass solche Konzepte wie Nächstenliebe usw. doch sehr stark mit dem Glauben an eine höhere Macht, Lebensenergie, Gott usw verbunden sind - sofern man in seinem Denken konsequent ist.
Deshalb spricht eben u.U. sehr viel dafür. Neben einigen "objektiven" Forschungen, die bisher aber noch zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen sind, eben genau das Problem, dass jeder selbst mit seinem Leben zurecht kommen muss. Wenn dafür der Glaube an einen höheren Sinn notwendig ist, dann ist das doch ein sehr starkes Argument.
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Pazuzu
Verfasst am: 22 Jan 2007 19:56 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Xedion
ich danke dir für deine ausführungen.gute gedanken.
auf den ersten blick sind wir garnicht so verschieden.
ich habe heute leider keine zeit mehr um deinen texte genauer zu lesen demnächst mehr.
"g"
dieKleine
Verfasst am: 24 Jan 2007 19:32 Keine Komplettzitate verwenden!
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Sorry, aber auch ich gebe ehrlich zu, dass ich deinen TExt jetzt nicht gelesen habe, aber die Länge schreckt mich schon ab. Dabei würde mich das schon interessieren.....vielleicht mal wenn ich viel Zeit habe.
ABER: Ich kann etwas dazu sagen, was ich (rein Studientechnisch vorallem) mitbekommen habe. Die Bibel (gerade das AT) ist eine Schrift, die aus Unterschiedlichen Texten zusammengefasst wurde. Der Elohist, der Jahwist, die Priesterschrift, was du auch erwähnt hast, sind unter verschiedensten Umständen und Hintergründen entstanden. Ganz klar, dass da nicht alles ganz zusammenpassen kann. Eine Frage die ich mir auch immer stelle ist, warum eine solche Schrift ein "Glaubenszeugnis" sein soll. Man kann sowohl den "guten" Gott, als auch den "schlechten" Gott (AT/NT) sehen. Meiner Meinung nach kann man die Bibel so lesen wie man sie verstehen möchte. Da würden mich zwar ein paar leute die mich kennen wild anschauen, aber um ehrlich zu sein ist das meine Meinung.
Pazuzu
Verfasst am: 24 Jan 2007 19:46 Keine Komplettzitate verwenden!
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dieKleine :
Eine Frage die ich mir auch immer stelle ist, warum eine solche Schrift ein "Glaubenszeugnis" sein soll.


deshalb habe ich diesen text geschrieben

ich bin ein feind der kirche und paffen, sie greifen mich auf meiner seite an, kommen im immer nur mit bibel zitaten

mit diesem text möchte ich ihnen zeigen die bibel ist ein machwerk,
geschrieben von leuten die, zu ihrer jeweiligen zeit, nichts als ihren machtinteressen eine grundlage geben wollten.
also ihre zitate keine argumente sind.

deshalb hoffe ich von euch ,dass ihr mir offensichtliche fehler, zeigt bevor ich diesen text einsetzte


ps: es ist so blöde wenn sie mir anstatt auf argumente einzugehen,
wegen 2 schreibfehler, sagen lerne doch erst mal schreiben

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