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Thema: Jemand wird bald sterben...

Colophonius
Verfasst am: 12 Nov 2009 22:23 Keine Komplettzitate verwenden!
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... und Ihr wisst es.
Nun eigentlich kein Problem, aber was ist, wenn die betroffene Person es nicht weiß.

Die Person die sterben wird, ist von den Ärzten bereits austherapiert und hat von diesem Zustand noch keine Ahnung.

Will man jetzt als guter Freund/Partner der Person die Wahrheit sagen oder nicht?

Beides brächte Vorteile mit sich, da die Person sich entweder auf ihr baldiges Ableben vorbereiten könnte oder eben keine Ahnung hat und dafür auch keine "Sorgen".

Es ist durchaus ein heikles Thema und sollte mit dem nötigen Verstand angegangen werden.

Götz
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EMP Gothic

Moonspell
Verfasst am: 12 Nov 2009 22:46 Keine Komplettzitate verwenden!
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Gute Frage Götz

Ich selber hatte so einen Fall in der Familie. Alle wussten das meine Tante sterben wird nur sie nicht. Arrow Dachten wir.
Sie hatte Krebs. Hatte etliche Behandlungen hinter sich und ständig wurde ihr neuer Mut gemacht.
An einem Wochenende das sie wieder einmal zuhause verbringen konnte, lud sie uns zum Kaffee ein.
Da saß sie nun und fragte uns warum wir ihr denn nichts gesagt haben. Wir wussten das sie sich wohl längst darüber im klaren war was in naher Zukunft sehr schmerzlich für uns alle sein wird.
Einer nach dem anderen rückte dann mit der Sprache heraus und sie verstand es auch.
An diesem Nachmittag, den ich in meinem ganzen Leben nicht mehr vergessen werde hab ich mr geschworen ich werde so ein Geheimnis nicht mehr mit mir herumtragen.
Wir haben sehr ausführlich über die Zeit die wir noch miteinander verbringen können gesprochen und auch über ihre Beerdigung. Was sie sich wünscht und wie sie sich es wünscht.
Wir hatten noch einen guten Monat bewusst zusammen mit ihr erleben dürfen bis sie dann nach knapp neun Wochen verstarb.

*Moonspell
Unregistriert
Verfasst am: 12 Nov 2009 22:59 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ganz ehrlich. Wieso sollte ich wissen das eine Person stirbt und diese Person weiß das nicht?
Wäre ich in der Lage, also als kranker Mensch und jemand Anderer würde eher von meinem Ableben erfahren, ich würde ausflippen.
Besser finde ich die Frage ob man selber von seinem bevorstehenden Tod berichten sollte.
Aber wenn ich auf deine Frage antworten soll:
Ja, ich würde es sagen. Aus dem einfachen Grund das ich es auch wissen möchte, wenn der Fall eintreten würde.
BlackPearl
Verfasst am: 12 Nov 2009 23:37 Keine Komplettzitate verwenden!
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Wohnort: Pfungstadt

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Eigener Titel:
schwarzes Schaf

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Themen: 158
Ich denke es ist eine Frechheit wenn Ärzte anderen die Wahrheit über den Gesundheitszustand eines Menschen sagen, aber derjenige den es betrifft Umwissen stehen lassen.

Es gehört zu der Aufgabe eines Arztes. Lebenretten, heilen, Gesundheit bewahren und Leiden lindern!!! Man kann nicht jedem helfen, so ist das nunmal, aber denjenigen ahnungslos zu lassen finde ich unverantwortlich. Es ist SEIN Leben udn er hat ein recht drauf es zu erfahren.


BTW Bist du dir sicher das die person nichts weiß??? Oft wissen sie es, auch wenn niemand es gesagt hat

_________________
Du willst Schmetterlinge im Bauch???? Dann steck dir Raupen in den A***

In meiner Welt Leben nur Ponys ..
Sie fressen Regenwürmer & pupsen Schmetterlinge Very Happy
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Colophonius
Verfasst am: 12 Nov 2009 23:47 Keine Komplettzitate verwenden!
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BlackPearl,
das was ich in der Eingangsfrage geschildert habe, war ein rein gedankliches Konstrukt.
Es sollte von welchen Gründen auch immer abgesehen, nur danach fragen "was wäre wenn".

Das es Fälle gibt, in denen eine solche Situation real ist, ist natürlich möglich.
Auch ist es selbstredent, ein Unding die betroffene Person nicht zu informieren.
Aber wie gesagt, es sollte vorerst nur ein Konstrukt sein.

Götz
2014090601i
Verfasst am: 13 Nov 2009 07:46 Keine Komplettzitate verwenden!
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Das schlimmste für mich , ist eine Lüge , ich würde es der Person beibringen .

Ich könnte nicht damit leben , wenn derjenige gestorben ist ,das ich Ihn/Sie für den Rest des verbleibenden Lebens angelogen zu haben .
la_morgue
Verfasst am: 13 Nov 2009 10:04 Keine Komplettzitate verwenden!
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Mängelexemplar

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Ich kenn die Situation selber, und ich wollte immer wissen wie es um mich als Patientin steht. Dann kann man mit einigem abschließen, Dinge regeln ( auch wenn es dumm klingen mag ) und die Tage geniesen, wenn es dann doch nicht so kommen sollte... dann kann man sich des Lebens weiterin freuen... denn Ärzte wissen auch nicht immer, was noch alles passieren kann..
Am Anfang meiner Krebsdiagnose gab man mir 9 Monate, das ganze ist nun insgesamt fast 3 Jahre her, und ich bin seit 12 Monaten Chemofrei...Ärtze können sich auch täuschen, und über Zeiträume aussagen zu betreiben ist sowieso eine Frechheit.

Also ja, sagt es den Patienten, wer sind wir Ihnen solche Informationen wegzuhalten?

_________________
{ALT}
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Tyrannicida
Verfasst am: 13 Nov 2009 13:37 Keine Komplettzitate verwenden!
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Meine Urgroßmutter war im Rumpf total "verkrebst", als die Ärzte sie mit 40 Jahren aufschnitten haben sie sie gleich wieder zu gemacht.
Gewusst haben es aber auch nur die Verwandten, sie selbst nicht.
Es hieß sie wird wohl nicht mehr lange leben, geworden ist sie dann 77 Jahre.

Finde das Ganze sehr heikel, es kommt wohl auf den Menschen drauf an. Ich kenne Leute die sagen, sie würden es nie wissen wollen wenn sie eine Krankheit haben, andere dagegen schon, man muss den Menschen halt einfach kennen.
Fledermäusin-Chirie
Verfasst am: 13 Nov 2009 14:13 Keine Komplettzitate verwenden!
weiblich, 34 Jahre
Wohnort: Baden-Württemberg

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Beiträge: 952
Themen: 31
Meine Urgroßmutter hatte auch Krebs, und die Ärzte haben ihr gesagt, das sei eine Pilzinfektion, die gehe vorbei, während man der Familie erklärt hat, wie und was wirklich los ist; ein paar Wochen hätte sie noch. Sie ist dann aber über drei Jahre hinweg elendig verreckt (man kann es nicht anders sagen), ohne je zu erfahren, dass es sowieso keine Chance auf Heilung gibt.
Anderes Beispiel: Eine Frau, die heute Mitte 50 ist, hat mir erzählt, dass sie, schwanger mit ihrem dritten Kind, zum Frauenarzt gegangen ist, weil sie einen schlimmen Ausschlag im Intimbereich bekommen habe - der Herr Doktor hat ihr gesagt, das könne schon mal vorkommen. Was er ihr NICHT gesagt hat, war, dass der Ausschlag eine Geschlechtskrankheit war, die der gute Gatte von irgendwoher auf sie übertragen haben muss, und dass sie das Kind deshalb auch locker flockig hätte verlieren können, und das, nachdem sie bereits mehrere Fehlgeburten gehabt hatte (er hat es ihr dann Jahre später nach ihrer Scheidung gesagt...).
Was will ich damit sagen? Ich finde es skandalös, wenn ein Arzt sich anmaßt, sein Wissen über den Gesundheitszustand eines Patienten für sich zu behalten. Wir sind freie Menschen, und wir haben ein Recht, selbst zu entscheiden. Und wie heißt es so schön? Gut gemeint ist auch nicht viel besser.
Also ja, immer sagen, denn nur so hat der Betroffene die Möglichkeit, 'letzte Dinge' zu regeln und seine Angelegenheiten zu ordnen, und jemandem das vorzuenthalten - das ist nicht fair.

_________________
In jeder FinSTERNis leuchtet ein Stern
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Colophonius
Verfasst am: 13 Nov 2009 18:23 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich danke euch für eure Mitteilungen.
Allerdings frage ich mich, wie reagieren/würden reagieren die betroffenen Personen?
Wenn man ihnen von jetzt auf gleich sagt "Du wirst sterben" - ich stelle mir sowas sehr schmerzhaft vor.

Götz

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