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<  -> Gothic Szene Talk

Thema: Was bleibt von "Gothic" noch übrig?

mondstille
Verfasst am: 23 Jul 2010 15:26 Keine Komplettzitate verwenden!
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Hi,
angeregt durch mehrere Diskussionen greife ich mal das Thema auf. Es wir einerseits gesagt, das Gothic eben nicht nur die Kleidung und Musik ist, sondern eine Lebenseinstellung... aber die Lebenseinstellung scheint ja nicht bei allen gleich zu sein?!
Außerdem ist dann noch die Sache mit den "Idealen" der Szen, wozu es schon einen Thread gibt: http://www.dunklesleben.de/forum/viewtopic.php?t=16132
Ich fasse mal zusammen: Es gibt keine wirklichen gemeinsamen Ideale, eventuell der Zusammenhalt, der doch recht groß ist. Und die Friedfertigkeit. Was Kleidung und Musik angeht, ist diese ja auch unterschiedlich...

Also bleibt die Frage: Was bleibt von Gothic noch übrig?

Ich hoffe, ich konnte einigermaßen verständlich machen, worauf ich hinaus möchte. Embarassed

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EMP Gothic

-Dossy-
Verfasst am: 23 Jul 2010 15:38 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich denke, ich bin wohl einer der hier schon etwas bekannt sein dürfte für seine Kontra Meinung "Schwarze Szene".

Ich glaube nicht an eine Lebenseinstellung im Allgemeinen die durch eine Szene bestimmt wird, richtig ist dass die eigene "Lebenseinstellung" etwas durch die Szene in der man sich befindet geformt werden kann! oder man sucht sich eh nach seinen Idealen/Lebenseinstellung eine passende Szene aus.

z.B. wer gerne Party macht und tanzt, der wird sich auch die passende Szene dazu suchen z.B. Techno. Und eben nicht Klassik oder Balladen Rock/Pop. Ich hoffe man versteht was ich meine.

Und noch was die Gothic Szene gehört zu der Schwarze Szene, leider!
Aber die "Schwarze Szene" ist nicht gleich die Gothic Szene ganz wichtig!

Soviel erstmal zu meiner Meinung, ich beobachte erstmal weitere Gedanken und Ergüsse Wink

Gruß, Dossy

EDIT: Ausbesserungen Wink
2013100314i
Verfasst am: 23 Jul 2010 15:45 Keine Komplettzitate verwenden!
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Gar nichts!
Jammer, Schluchz! Alles vorbei! *g*

Nein, mal ehrlich: Ich denke, irgendwie lösen sich alle festen Subkulturgrenzen auf zugunsten eines Sammelbegriffs, eines großen Breis, in dem es individuelle Tendenzen zur einen oder anderen ehemaligen Subkultur gibt. Daraus entstehen viele neue Dinge, wahrscheinlich ist das auch ein sehr inspirierender Prozess. Andererseits ist das für die "alteingesessenen" Schade, weil für die natürlich die Szene verschwindet.
Allerdings: Wenn man mehr in die Richtung "Gothic" tendiert, kommt man nicht umhin, die Anfänge zu studieren. Ist jedenfalls meine Meinung. Allein schon dadurch, dass sich hier bei uns im Forum viele aufregen - "Es kennt ja eh keiner mehr Begriffe wie Dark Wave und Batcave" usw - wird jeder, der "neu" ist, mit der Nase auf die Wurzeln gestoßen. Und bleibt oftmals da auch stecken. Vom passionierten ASP-Hörer zum Verehrer der Sisters Of Mercy, Alien Sex Fiend usw., flapsig ausgedrückt.
Zur Lebenseinstellung sag ich jetzt nichts, da redet man sich den Mund fusselig bzw. tippt sich die Finger wund, und es kommt trotzdem nichts bei raus.
Besonders in Sachen Aussehen: Unterschiedlichkeit ist zu einem gewissen Grad sehr erwünscht und erfreulich. Vielseitigkeit eben. Wir wollen doch keine schwarze Uniform, oder?

Es bleibt genug von Gothic übrig, als dass man sagen kann: Wir existieren noch. Dass dieses "genug" einigen einfach zu wenig ist, kann ich verstehen und bedauere es auch.
sensenstahl
Verfasst am: 23 Jul 2010 15:52 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich denke, man kann das ganze nicht einfach so auf einen Nenner bringen. Schon allein aufgrund der Unterschiede, wie lange Menschen schon dabei sind, denn man verändert sich und seine Ansichten im Laufe des Lebens in einigen Bereichen. Alles ist einem Wandel unterworfen. Einige befassen sich mit diesen Fragen, andere haben jene schon für sich beantwortet. Vielleicht ist es am Ende nur die Farbe Schwarz, die komplett oder in Streifenform alle verbindet, wer weiß. Man fühlt sich einfach wohl in einer Gemeinschaft. Es ist ja auch nicht so, dass nun alle Hopper dadurch verbunden sind, dass jeder Weed zieht.

Möglicherweise ist es ein Gefühl, das übrig bleibt und welches alle verbindet. Aber wen interessiert das schon? Es sollte keinen interessieren. Man sollte sich einfach wohl fühlen.
mondstille
Verfasst am: 23 Jul 2010 15:55 Keine Komplettzitate verwenden!
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*flausch*

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Dante schrieb am 23 Jul 2010 15:45 (zum Originalbeitrag) :
Ich denke, irgendwie lösen sich alle festen Subkulturgrenzen auf zugunsten eines Sammelbegriffs

Für mich ist es aber wichtig, irgendwo einen Halt zu haben*... und der geht ja dann irgendwo verloren. Klar finde ich es toll, das ich mich hier völlig frei entfalten kann, das kann ich aber auch in der Indie-Szene.

*Und für Jugendliche allgemein auch, bin also nicht allein.

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2016012301v
Verfasst am: 23 Jul 2010 15:57 Keine Komplettzitate verwenden!
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Stimmt schon, was Dante sagt, wir beschäftigen uns ja doch vergleichsweise intensiv mit unseren Ursprüngen. Das zeigen allein schon nicht wenige der von Mondstille genannten Threads und Debatten! Da sind ja teilweise Dialoge bei, damit könnte man auf jedem Historikerkongress mithalten Wink

Nebenbei: Das war so eine Sache, die mich von anfang an an der Szene fasziniert hat als ich dazu kam.

Ich gebe aber zu, ich weiß nicht wie das derzeit in anderen Subkulturen mit der eigenen Geschichte gehandhabt wird.

Abgesehen davon...es bleibt übrig was man selbst draus macht, schätze ich.
Nicht umsonst hab ich für mich den Spruch "Ich bin meine eigene Szene" entdeckt.
Vielleicht ist es ja auch einfach so, daß das was bleibt nicht unbedingt in Worte gefaßt werden können muß...weil irgendwie finden wir uns ja doch alle. Sei es aufm Festival, in den Clubs, in den Foren wie diesem, sonst wie im Alltag. Und das ist doch das eigentlich bemerkenswerte und doch irgendwie auch schöne.

Zum Thema Halt finden: Ja, und liegt das nicht bei einem selbst worin man einen Halt findet? Solange man den Halt hat ists doch scheiß egal ob man den von anderen definiert, vorgekaut, bereitgestellt bekommt oder es ein sehr individueller Halt ist, den man nur selbst für sich so erkennt. Wink
2013100314i
Verfasst am: 23 Jul 2010 16:06 Keine Komplettzitate verwenden!
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Zitat:
Für mich ist es aber wichtig, irgendwo einen Halt zu haben*... und der geht ja dann irgendwo verloren.


Das ist traurig und ich verstehe, dass dich das besorgt.
Ich selber habe so ein Gefühl von "Halt" gar nicht entwickeln können, zumindest nicht richtig, denn ich war lange Zeit allein mit meiner Musik, meinen Ansichten und meiner Erscheinungsform, und bin es auch heute noch oft genug.
Ich finde den Halt aber nicht in irgendeinem seelenlosen Szenebegriff, und das ist meiner Meinung nach der springende Punkt.
Ich finde ihn in kleinen Grüppchen, mit denen ich mich außerordentlich gut verstehe. Da ist es egal, ob gerade mal zwei Leute exakt meine Musikvorlieben teilen, oder meine Kleidungsvorlieben, oder ob sie von sich steinhart behaupten, voll "Gothic" zu sein.
Zu den Ursprüngen: Es ist aber auch wichtig, sich mit der Zukunft zu beschäftigen und mit dem Neuen. Das möchte ich vor allem denjenigen vorhalten, für die "früher alles viel besser" war. Wenn man immer nur rückwärts schaut beim gehen läuft man irgendwann gegen einen Baum ...
Wink

Und alles in allem mus ich nochmal eins loswerden, zur Szene allgemein:

Ich habe noch nie eine ähnliche Gruppierung gesehen, die sich teilweise so hart zerfleischt, wenn es um Definitionen geht, und dabei gleichzeitig so ein Niveau bewahrt wie die schwarze Szene. Und dieses Gemeinschaftsgefühl geht trotz aller Probleme, die man immer wieder und wieder und wieder anspricht und durchkaut, nicht kaputt.
Eigentlich bemerkenswert.
-Dossy-
Verfasst am: 23 Jul 2010 16:07 Keine Komplettzitate verwenden!
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mondstille schrieb am 23 Jul 2010 15:55 (zum Originalbeitrag) :

Für mich ist es aber wichtig, irgendwo einen Halt zu haben*... und der geht ja dann irgendwo verloren. Klar finde ich es toll, das ich mich hier völlig frei entfalten kann, das kann ich aber auch in der Indie-Szene.


Lustigerweise denkt meine Freundin auch, dass ich Halt suche. Aber ich persönlich will einfach sagen das ich Gothic/Death Rock höre ohne das ich mit seltsamen Menschen in Verbindung gebracht werde (von Graf Dracula bis hin zum Cyber, weil es so schön aktuell ist.)

Hmm aber warum ist dir der Halt so wichtig?
2016012301v
Verfasst am: 23 Jul 2010 16:10 Keine Komplettzitate verwenden!
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Dante schrieb am 23 Jul 2010 16:06 (zum Originalbeitrag) :

Ich habe noch nie eine ähnliche Gruppierung gesehen, die sich teilweise so hart zerfleischt, wenn es um Definitionen geht, und dabei gleichzeitig so ein Niveau bewahrt wie die schwarze Szene. Und dieses Gemeinschaftsgefühl geht trotz aller Probleme, die man immer wieder und wieder und wieder anspricht und durchkaut, nicht kaputt.
Eigentlich bemerkenswert.


Sehr schön gesagt!
mondstille
Verfasst am: 23 Jul 2010 19:02 Keine Komplettzitate verwenden!
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[quote="Dante schrieb am 23 Jul 2010 16:06 (zum Originalbeitrag)"]
Zitat:
zumindest nicht richtig, denn ich war lange Zeit allein mit meiner Musik, meinen Ansichten und meiner Erscheinungsform, und bin es auch heute noch oft genug.

Ich ja eben auch...

@Dossy: Mir ist der Halt (egal ob jetzt Szene oder nicht) wichtig, weil ich sonst gar nicht habe...

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