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Thema: Die Szene damals und heute ...

Modermichl
Verfasst am: 13 Sep 2011 12:51 Keine Komplettzitate verwenden!
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Aleks, da magst Du schon recht haben. Aber ICH finde halt einen Teil meiner Jugend oder jungen Erwachsenendaseins da wieder. Und vor Goth war Punk.

Und nicht umsonst wird das Lied von DAF immer wieder auf Revivalveranstaltungen gespielt. Da hat jeder von uns beiden recht und ich danke Dir für die Buchtipps.

Gruss : Michl
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Furvus
Verfasst am: 13 Sep 2011 15:51 Keine Komplettzitate verwenden!
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Zitat:
Bist Du der Anfang von etwas neuem?


Hehe, ne Freundin von mir und ich haben uns schon pberlegt was eigenes zu machen. xD
Im Prinzip machen wir das ja, allerdings is das keine Szene. Very Happy

Ja, die Verückten fehlen irgendwie, irgendwo untergegangen in dem was sie für undenkbar und -haltbar gehalten haben.
Ich frage mich manchmal, ohne mich in diese Zeit einmischen zu wollen, war ja nicht dabei, ob ich vielleicht irgendwo noch Teil genug dieser Zeit bin, durch meine Eltern, und mir deshalb einfach nicht ergründlich ist wieso heute alles so scheiße ist. (Bei mener Mutter habe ich das Gefühl das in ihr etwas verloren gegangen ist was noch von ihrer Jugend her kam) Sicher, es gibt schönes... aber nicht sehr viel... manchmal hab ich das Gefühl, zur falschen Zeit geboren worden zu sein.
Aber vielleicht ist das ja auch nicht richtig, vielleicht ist es besser so? Aber können so viele Menschen, die sagen "Es war WIRKLICH besser" unrecht haben? Das bezweifle ich.

Ich wünschte, ich könnte einer dieser verrückten Menschen sein, aber wie groß ist die Chance, jemand zu sein? Ich mein... JEMAND zu sein der WIRKLICH träumt und daran festhält?
Jeder will heutzutage nur noch Träume zerstören. Ich glaube aber nicht, dass das Absicht ist. Vielleicht ist es vielmehr ein passives Mitbringsel aus der Evolution der letzten 30 Jahre.
Auf jedenfall ist heute nicht mehr viel schwarz, sondern viel mehr grau.
So weit mein Eindruck.
Hufeisenfledermaus
Verfasst am: 13 Sep 2011 17:46 Keine Komplettzitate verwenden!
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didey schrieb am 13 Sep 2011 09:53 (zum Originalbeitrag) :
@Furvus - ja es gab Damals Leute die festgelegt haben was Gruftig ist!

Es waren die Leute die heute so vehement gegen die Verwässerung der Szene angehen. Und wie haben diese Leute das gemacht ? Ganz einfach viele hatten zufällig die gleichen Ideen und Vorstellungen. Man fand sich und teilte die Sicht der Dinge. So entsteht eine Szene. Mal ganz einfach formuliert.

Und warum jammern die Alten den jungen einen vor, das es Damals besser war als heute.

Eigentlich ganz einfach. Früher lag ja noch alles vor uns wir waren Jungfräulich, und unverbraucht. Mit den Jahren hat die Zeit ihre Spuren an uns gelassen. Heute ist es nicht mehr so leicht. Wir stecken fest in dem was wir früher bekämpft haben und anders machen wollten.
Und wenn es ein bissel so ist wie früher hat man heute wenigstens für einen Augenblick noch mal das Gefühl von Damals. Dieses Unbeschwerte.

Nun jetzt könnte man den Kopf in den Sand stecken und jammern, Depressiv werden oder wer weiß was. Nein ein teil der Alten die sich nicht Verbiegen lassen wollen finden sich wieder und Stemmen sich dagegen.

Und nun kommt die Jugend die vorgibt in unsere Fußstapfen treten zu wollen und macht es zum teil so ganz anders als wir. Da gibt es die Mode Püppchen, in einer Szene die früher gegen jede Modekonvention angegangen ist. Da gibt es Neonfarbe in einer Szene die bewusst Schwarz gewählt hat. Da gibt es Techno mucke in einer Szene deren Mucke auf Gitarren basiert. Da gibt es Oberflächlichkeit in einer Szene die Tiefgang suchte.
Da gibt es Leute die heute das sind und morgen wieder dies, aber eigentlich gar nichts sein wollen, um dann doch wieder irgendwo hin zu gehören, weil Sie sonst nichts sind. Es gibt die die immer das sind was Vorteilhaft ist und darauf bestehen nichts zu sein.

Die Gothic Szene ist etwas, hat Grenzen, denn nur diese legen etwas fest. Und wenn man meint das man nun alle Grenzen einreißen kann und sich alles beliebig zusammen stellen kann der sollte sich fragen ob Er/Sie nicht einer derer ist, die eigentlich etwas neues Erfinden sollten oder es schon tun?

Bist Du der Anfang von etwas neuem?

Zitat von Heimfinderin
Zitat:
...Ich hätte gerne wieder mehr Spinner, Träumer, Idealisten, Menschen, denen es nichts ausmacht, einen an der Waffel zu haben oder innerlich völlig verdreht zu sein....


Wo sind Sie geblieben... Wo sind Sie hin...



Didey spricht mir vollkommen aus dem Herzen!
Ich finde, um auf das Zitat von Heimfinderin zu kommen, dass man immer noch so leben kann und es nur leider am Mut der meisten Leute fehlt, weil sie eben das, was Du Didey so schön aufgelistet hast, nicht mehr leben oder auch nicht mehr verstehen wollen, das sie so dermassen von den Medien verblendet und manipuliert sind.
So wird das Zitat von Heimfinderin der Schlüssel und Kern des ganzen, was mit den Grundzutaten zusammen nur dann die Gruftikultur ergibt.

Ich sehe auch mit Schrecken, dass die Szene langsam zu einer LARP-Szene wird, wo die Leute nur noch Akteure nach Büchern sind und danach leben, ohne sich selber richtig einzubringen, also nach Schema F gehen, gemäss Anleitung aus den Büchern!
Genau das ist, was man NICHT machen sollte, denn jede Persönlichkeit ist einzigartig und kann auch viel mehr in der Szene etwas geben, wenn die Grundsätze eingehalten werden!
Die Tiefgründigkeit ist bei vielen verloren gegangen oder war noch nie vorhanden, wenn ich mir die Modepüppchen (Mann und Frau) ansehe! Für diese ist nur das neuste Outfit das A und O, um sich zu präsentieren, ohne sich nicht einmal damit richtig indentifizieren zu können! Wie ich beim Nachfragen schon oft gehört habe, sehen sie das Outfit als momentane Launendarstellung an, also wie ein Kostüm auf dem Karneval, das man überstreift und beim nächstem Mal etwas anderes macht, weil es Spass macht mit den Kleidern!
Da frage ich mich, wo da noch Inhalt ist!

Somit ist nun auch die Problematik angesprochen, dass durch zu viele Konventionen die Lebensweise auf der Strecke bleibt und der Rest zu einer LARP-Aktion verkommt! Crying or Very sad
Da sollte jeder und jede schauen, dass es nicht dazu kommt, denn die Industrie und Wirtschaft möchte mit diesem Gebahren ihre Mode auf dem Gruftimarkt bringen und brechen so auch die Prinzipien von früher auf, denn Gruftimode lässt sich teuerer verkaufen als normale und ist ein Gag! Twisted Evil Sad
Das soll und darf nicht sein und jeder der Szene sollte sich dessen bewusst sein.

In der Folge hat das gar nichts mit einmischen zu tun, sondern das Leben als Solches muss wieder in das Zentrum rücken. Es soll auch kein Nachspielen sein, sondern ein Verstehen und erkennen der Werte und auch der Probleme von damals die bis heute NICHT gelöst wurden und teilweise noch schlimmere Probleme hervorgerufen haben, als sie damals zur SPD und FDP-Regierungszeit vorhanden waren.

Es ist also keine Frage des zu spät geboren Werdens, sondern ein Erkennen der Dinge, die da sind und das Leben als Solches, ohne zuviel Konzessionen zu machen, was uns die Werbung vorspielt und die Medien auf unsere Augen drücken möchte!
Wer den alten Zeiten nachtrauert, ohne zu sehen, dass sich seither nicht so viel geändert hat, aber die Unterwanderung der Kommerzfritzen maximal geworden ist, hat die Szene von der Grundlage nicht verstanden.

Es grüsst
Hufeisenfledermaus
Furvus
Verfasst am: 13 Sep 2011 18:16 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich hab mir mal was überlegt.

Ich habe immer gedacht die Szene hat sich geändert, ich denke mir nur gerade... sowas geht eigentlich nicht. Das ist wie mit nem physikalischen gesetz, es wurde entdeckt und steht fest mit... sagen wir... Regeln.

Ich glaube, die Variablen, also die Menschen haben sich zu sehr geändert.
Der Gedanke kam mir gerade als ich Hufis letzten Abschnitt gelesen habe.
Vermutlich gar nicht mal so falsch.

Mh, ich muss n bisschen was überdenken.
2015100110i
Verfasst am: 14 Sep 2011 09:16 Keine Komplettzitate verwenden!
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@Furvus - Nicht schlecht deine Sichtweise. Ja die Menschen haben sich geändert.

Siehst Du in unserer ach so tollen Jugend (sprich Dein Alter) bestanden unsere größten Problem darin. Wo gehe ich am Wochenende hin? In die Disco oder doch lieber in die oder besser in die Disco. Was ziehe ich an und ich bräuchte mal was neues. Und reicht mein Geld noch für das neue Album.

Heute sind die großen Problem eher sind alle Rechnungen bezahlt. Ist genug im Kühlschrank. Was macht die Familie am WE. Und was bleibt an Freizeit nach der Arbeit. Sehe ich diesen Monat noch einen meiner Freunde?

Kein Wunder das es früher besser war, oder?

@Hufeisenfledermaus - Ja Inhaltlich sehe ich auch eine leere vor mir. Früher ist man Ausgegangen um seine Musik zu hören und um andere zu treffen. Wir waren viel auf Partys unterwegs wo man vom Popper bis zum Gruftie alles traf. Man konnte den ganzen Abend Reden wenn man keine Lust auf Tanzen hatte. Heute geht man Tanzen und hat oft keine Möglichkeit zu Reden. Wer macht heute noch Partys? Heute gibt es nur noch Events mit festem Programm.

Ich Verteufle die Kommerziellen Gothic Läden nicht da Sie den eigenen Kleiderschrank um so manches Teil bereichern was es so nicht geben würde. Denn nicht jeder kann mit einer Nähmaschine umgehen. Ich mache aber keine Trends mit sondern fahre meine Linie denn nicht alles steht allen. Aber es gibt welche die sich anscheinend Ausschließlich über Ihre Kleidung zu definieren Versuchen und die Nerven.

LARP ist für mich ein Spiel mit Kostüm, als weniger ein Catwalke.
SteamPunk die Lust am Kostüm und weniger eine Modeschau.
Aber das hat ja weniger mit Gothic zu tun als mehr damit das die Gothic Leute halt offen sind für Verrücktheiten.
Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 09 Okt 2011 17:09 Keine Komplettzitate verwenden!
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Das würde ich nicht verallgemeinern.
Ich hasse Kostüme. Und offen für Verrücktheiten bin ich auch nicht.
Wie man sieht, es gibt doch immer wieder Ausnahmen. Razz

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"...bleibt der Brücke doch fern, denn wir tanzen so gern..." (Faun)
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Gruftfrosch
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Hufeisenfledermaus schrieb:

Zitat:
In der Folge hat das gar nichts mit einmischen zu tun, sondern das Leben als Solches muss wieder in das Zentrum rücken. Es soll auch kein Nachspielen sein, sondern ein Verstehen und erkennen der Werte und auch der Probleme von damals die bis heute NICHT gelöst wurden und teilweise noch schlimmere Probleme hervorgerufen haben, als sie damals zur SPD und FDP-Regierungszeit vorhanden waren.

Es ist also keine Frage des zu spät geboren Werdens, sondern ein Erkennen der Dinge, die da sind und das Leben als Solches, ohne zuviel Konzessionen zu machen, was uns die Werbung vorspielt und die Medien auf unsere Augen drücken möchte!
Wer den alten Zeiten nachtrauert, ohne zu sehen, dass sich seither nicht so viel geändert hat, aber die Unterwanderung der Kommerzfritzen maximal geworden ist, hat die Szene von der Grundlage nicht verstanden.


Das sehe ich ganz genauso und ich hatte es auch schon mal erwähnt, dass NICHTS besser geworden ist, sondern sich eher noch (deutlich!!) verschlimmert hat.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich mir wünsche damals in den 80ern bei den Anfängen der Gothic-Subkultur dabei gewesen zu sein. Die Erzählungen der "Älteren" oder Bücher sind das eine, aber das Gefühl für den Zeitgeist kannst du als Jüngerer nur erahnen, aber nicht leibhaftig empfinden. Zumindest geht es mir so Sad.


Ich vergleiche es mit meinem anderen Steckenpferd, der Architektur...

Bsp: Das unzerstörte Vorkriegs-Dresden habe ich hier in vielen Buchbänden um mich herum stehen und doch sind es nur Bilder und Geschichten. Was gäbe ich drum, diese alte Stadt noch einmal SELBST zu durchwandern und die Aura dieser Stadt zu atmen.

_________________
"Wir sind ultraaggressiv, sind das vernunftbegabte Tier. Doch es geht sicher etwas schief, wenn statt Vernunft die Gier regiert." ASP - Tiefenrausch
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Mademoiselle
Verfasst am: 07 Nov 2011 14:03 Keine Komplettzitate verwenden!
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Es stimmt: Eine Szene ist das, was die sich ihr zugehörigen Menschen daraus machen. Es kann heute gar nicht mehr dasselbe sein, denn die jungen Nachkömmlinge (zu denen ich mich auch zähle) haben ganz andere Wurzeln als das Urgestein, das in den 80ern den Ursprung bildete. Sie waren die Enkel der Nazi-Anhänger (ich will damit keinem hier persönlich anhängen, dass sein Opa ein Nazi war, sondern nur eine grobe Generations-Rechnung aufstellen) und die Kinder der 68er-Bewegung, die die alten, verkrusteten Gesellschaftsstrukturen aufgeweicht haben. Man kann wohl sagen, dass die späten 60er und frühen 70er einen gesellschaftshistorischen Knick darstellen, weil danach das Thema "Freiheit" ganz groß geschrieben wurde. Und daraus sprossen die all die andersartigen Bewegungen hervor und es war noch etwas Besonderes.
Auch der Kontext war ein anderer: Es gab noch den kalten Krieg, die RAF war extrem aktiv und es gab den ersten atomaren Supergau in Tschernobyl. Sowas prägt ganz anders.
Ich könnte mir vorstellen, dass andere Szenen ähnliches beklagen. Aber ich finde es auch nicht falsch, dass sich die Dinge geändert haben. Ich finde es nur blasphemisch, wenn einer sagt, er hat sich der Szene angeschlossen, weil damals im Jahre Annodutt dieses oder jenes war - und er aber eigentlich gar keinen wirklichen Bezug dazu hat.

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