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EMP Gothic

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Thema: Cannabis - Legalisierung?

Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 03 Sep 2011 08:32 Keine Komplettzitate verwenden!
weiblich, 32 Jahre
Wohnort: Niederbayern/Nähe Passau

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Strange inside.

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Beiträge: 4280
Themen: 83
Ich weiß, das Thema ist eigentlich wieder gar nicht mehr so aktuell, aber ich habe gerade eine Doku im TV gesehen über eben diese Diskussion und fand viele der Argumente, die dort vorgebracht wurden, zum Nachdenken.
Was denkt Ihr darüber? Sollte Cannabis legaiisiert werden? Ist es vertretbar, "Drogen" legal zu machen?

_________________
"...bleibt der Brücke doch fern, denn wir tanzen so gern..." (Faun)
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EMP Gothic

2016012301v
Verfasst am: 03 Sep 2011 10:00 Keine Komplettzitate verwenden!
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Wir haben doch schon legale Drogen - Alk und Nikotin. Womit sich die Frage nach der Vertretbarkeit in der Praxis längst mit JA beantwortet hat.
Stellt sich nur die Frage bis zu welcher Grenze. Nimmt man Alk und Nikotin als Maßstab müßte man eigentlich auch Cannabis legalisieren, denn es ist auch nicht schädlicher als die bereits legalen Drogen, soweit ich das weiß.
Crack dagegen ist wesentlich schädlicher - von daher würde sich da z.B. die Debatte über Legalisierung erübrigen.
(Bevor der Einwand kommt die Süchtigen schädigen sich ja nur selbst: Die Schädigung verursacht Kosten, die die Gemeinschaft trägt übers Gesundheitssystem...).
Furvus
Verfasst am: 03 Sep 2011 10:43 Keine Komplettzitate verwenden!
neutral






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Etwas älter...
Zitat:
Cannabis - die brennenden Fragen
Facts, 20/03/2003

Die Revision des Betäubungsmittelgesetzes kommt in die entscheidende Runde. FACTS listet die wichtigsten Fragen auf. Und sagt, was - wissenschaftlich - Sache ist.

Macht Cannabis dumm? Werden Kiffer schizophren? Ist ein Joint schlimmer als eine Zigarette oder ein Glas Wein? Fragen wie diese muss die beratende Nationalratskommission zur Zeit wälzen, bevor sie voraussichtlich am 27.März entscheidet und die Revision des Betäubungsmittelgesetzes dem Gesamtrat vorlegt. Der Gesetzesentwurf des Bundesrats sieht vor, den Cannabiskonsum zu erlauben und beim Anbau und Handel auf Strafverfolgung zu verzichten. An Jugendliche unter 18 Jahren darf allerdings kein Stoff verkauft werden.

Kiffen ist in der Schweiz schon lange Alltag - 130'000 Menschen tun es regelmässig, 600'000 haben es mindestens einmal probiert. Doch was vor gut einem Jahr ohne grosse Diskussionen im Ständerat über die Bühne ging, ist in der Zwischenzeit zum Zankapfel geworden. In den letzten Monaten hatten die Hanfgegner Aufwind. Eine öffentliche Diskussion um die Risiken von Cannabis ist losgebrochen. Befürworter wie Gegner zitieren dabei gerne die neuesten wissenschaftlichen Studie, um ihre Position stark zu machen.

Wie gefährlich ist das Rauschkraut wirklich? Ein Überblick.

1. Macht Cannabis dumm?

Kurzfristig ja, langfristig vermutlich nicht. Während des Rauschs lassen sich neue Informationen nur begrenzt speichern. Jugendliche, die während eines Schultags kiffen, sind wenig aufnahmefähig. Die negativen Effekte auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Denkvermögen und Sprachverarbeitung sind reversibel, können jedoch sehr lange andauern. Bei schweren Kiffern waren sie sieben Tage nach dem letzten Joint noch nicht völlig verschwunden. Ob Kiffen möglicherweise auch irreversible, subtile Änderungen im Hirn bewirkt, ist noch nicht ganz geklärt. Göttinger Forscher fanden bei 50 Jugendlichen, die mit Kiffen anfingen, bevor sie 17 Jahre alt waren, eine subtile Störung der visuellen Aufmerksamkeit. Im Alltag waren die Jungkiffer zwar nicht erkennbar gestört, doch eine leichte Beeinträchtigung wollen die Forscher nicht ausschliessen. Solche, die mit dem Cannabiskonsum erst später begannen, hatten den Defekt nicht.

2. Stört Cannabis die Entwicklung von Jugendlichen?

Möglicherweise. Junge Extrem-Kiffer, die drei oder mehr Gramm Cannabis pro Tag konsumieren, scheinen oft unreif, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung verlangsamt und vom Alltag überfordert. Wer ständig zugedröhnt ist, dem fehlt die Zeit und die Kraft, sich Herausforderungen und Problemen zu stellen. Oft sind die Jugendlichen auch psychisch derart vom Stoff abhängig, dass sich der ganze Alltag nur noch um die Droge dreht. (Generell wird psychische Abhängigkeit nur bei etwa zehn Prozent der Cannabiskonsumenten beobachtet, meist ist sie nicht sehr stark. Physische Entzugserscheinungen sind selten.) Die negativen Effekte auf jugendliche Hardcore-Kiffer werden von Experten bei Drogen- und Jugendberatungsstellen mit grosser Sorge beobachtet. «Diese sehr jungen, intensiven Cannabiskonsumenten sind ein neues Phänomen, das sehr beängstigend ist», sagt Rainer Thomasius, Leiter der Drogenambulanz an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Wissenschaftliche Studien dazu wurden noch keine durchgeführt, sie wären extrem aufwändig.

3. Schädigt Kiffen die Lunge?

Ja. Chronische Kiffer haben wie Tabakraucher ein erhöhtes Risiko für Bronchitis und vermutlich auch für Lungenkrebs. Der Rauch eines Joints enthält etwa 50 Prozent mehr Krebs erregende Stoffe als ungefilterter Tabakrauch. Und vermutlich gelangen beim Kiffen auch mehr Schadstoffe in die Lunge als beim Zigarettenrauchen, da ohne Filter geraucht und tiefer und länger inhaliert wird. Zusätzlich weitet das THC, der berauschende Stoff im Cannabis, die Bronchien, so dass mehr Teer in die Lunge gelangt. Anderseits rauchen auch starke Kiffer kaum so viele Joints wie Kettenraucher Zigaretten. Zum Vergleich berechnete die British Lung Foundation einen Extremfall: Jemand, der täglich drei Joints mit reinem Cannabis – ohne Tabak - raucht, erhöht sein Krebsrisiko so stark wie ein Raucher, der jeden Tag eine ganze Schachtel Zigaretten wegpafft.

Ein Einfluss des Kiffens auf die Gesamtzahl der Krebsfälle in der Bevölkerung konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Auch eine grosse US-Studie, die 64 000 Kiffer, Raucher und Nichtraucher miteinander verglich, fand bei den Cannabiskonsumenten keine zusätzlichen Lungenkrebsfälle, die nicht auf den Tabakkonsum oder andere Risikofaktoren zurückgeführt werden konnten.

4. Kann Cannabis tödlich sein?

Nein. Eine tödliche Überdosis wie bei Alkohol oder Heroin gibt es bei Cannabis nicht. Der Grund: Der Hirnstamm, der die Grundfunktionen des Körpers kontrolliert, spricht auf das THC kaum an.

Möglicherweise kann Cannabis aber bei vorbelasteten Menschen – Herzkranke und solche mit Bluthochdruck - Herzprobleme auslösen, im schlimmsten Fall einen Infarkt. Die Höhe des Risikos ist unbekannt, bis jetzt hat es sich auch in grossen Studien nicht messbar niedergeschlagen. Mit Sicherheit ist das Risiko viel geringer als bei Kokain oder Amphetaminen.

5. Kann Cannabis akute Psychosen verursachen?

Ja. Wie Alkohol und die meisten Drogen kann auch eine starke Dosis Cannabis psychotische Reaktionen auslösen. Vor allem unerfahrene Konsumenten und solche, die den Stoff essen, statt zu rauchen, und damit die Dosis schlechter kontrollieren können, haben ein erhöhtes Risiko für Halluzinationen, Paranoia, Seh- und Hörstörungen. In den meisten Fällen sind die Symptome nach zwei Stunden wieder vorbei. Wie häufig solche akuten Effekte auf die Psyche sind, ist nicht bekannt.

6. Macht Cannabis schizophren?

Das ist äusserst umstritten. Die grösste Studie bisher wurde in den Achtzigerjahren an 50 000 schwedischen Rekruten durchgeführt. Sie fand einen statistischen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und späterer Schizophrenie: Von denjenigen, die als 18-Jährige starke Kiffer waren, litten später dreimal so viele an Schizophrenie wie von denjenigen, die nie Hanf konsumierten. Ob es sich dabei um Ursache und Wirkung handelt, weiss man nicht. Möglicherweise ist etwas Drittes die Ursache sowohl für den Cannabiskonsum als auch für die Schizophrenie, beispielsweise ein gestörter Stoffwechsel des Hirnbotenstoffs Dopamin. Eine andere mögliche Erklärung wäre, dass Schizophrene schon vor Ausbruch der Krankheit erste unauffällige Symptome mit Cannabis unbewusst selbst therapieren. Gegen Cannabis als Ursache von Schizophrenie spricht, dass zwar immer häufiger Cannabis konsumiert wird, die Anzahl Schizophrenie-Fälle jedoch gleich bleibt. Weniger umstritten ist, dass Cannabis den Verlauf einer bereits bestehenden Schizophrenie möglicherweise verschlechtert.

7. Macht Cannabis depressiv?

Der Zusammenhang ist umstritten. Ähnliche Studien wie bei der Schizophrenie wurden zwar durchgeführt, doch sie sind ebenso schwer zu interpretieren. Zwar sind Cannabiskonsumenten häufiger depressiv als Nichtkonsumenten, doch es ist unklar, was Ursache und was Wirkung ist.

8. Ist Cannabis umso gefährlicher, je höher sein THC-Gehalt ist?

Nicht unbedingt. Klar ist, dass der Gehalt an Tetrahydro-Cannabinol (THC) in den letzten Jahren massiv zugenommen hat. So sorgte im November eine «Kassensturz»-Sendung für Aufregung, die auf die stetig steigenden THC-Werte hinwies. Im Schnitt massen die Chemiker des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Bern 10 bis 20 Prozent THC im Marihuana - vier- bis sechsmal mehr als noch vor wenigen Jahren. Doch entscheidend für die Dosis, die der Kiffer aufnimmt, ist nicht in erster Linie der THC-Gehalt der Pflanze, sondern das Rauchverhalten. «Wenn das Gras stärker ist, nimmt man einfach weniger davon», sagt Marco Kuhn von der Schweizerischen Hanfkoordination. «Die meisten Leute wollen sich nicht mehr zudröhnen.» Für solche, die das trotzdem wollen, setzt der so genannte Turbo-Hanf natürlich die Schwelle niedriger. Gefährdet sind möglicherweise unerfahrene Kiffer, die gleich viel vom starken Hanf, der meist aus Indoor-Anlagen stammt, in den Joint drehen wie vom leichteren Balkonkraut.

9. Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?

Ein Zusammenhang besteht, aber «Einstiegsdroge» ist vermutlich das falsche Wort. Zwar haben die meisten Konsumenten harter Drogen früher auch Cannabis konsumiert. Doch noch früher haben die meisten auch mit Alkohol und Nikotin angefangen. Richtigerweise müssten Alkohol und Tabak also genauso (oder genauso wenig) als Einstiegsdrogen bezeichnet werden. Etwa 95 Prozent der Kiffer greifen nie nach härteren Drogen. Neurobiologisch wurde bisher nur eine schwache Wirkung von THC auf das Belohnungssystem des Hirns gefunden, das bei harten Drogen, aber auch bei Alkohol und Nikotin für Abhängigkeit sorgt. Die Forschung ist aber noch nicht abgeschlossen. Laborversuche zeigten, dass bestimmte Ratten, die in Sachen Sucht genetisch vorbelastet sind, durch Cannabiskonsum auf Opiate und Amphetamine anfälliger werden. Unklar ist, was das für den Menschen bedeutet.

10. Wie gross sind die Risiken von Cannabis im Vergleich mit Alkohol, Nikotin und Ecstasy?

Vor vier Jahren hat ein Expertenbericht des französischen Gesundheitsministeriums die vier Drogen im Bezug auf Abhängigkeit und Schädlichkeit miteinander verglichen. Am schlechtesten schnitt dabei exzessiver Alkoholkonsum ab, gefolgt von Rauchen und Ecstasy. Das Cannabis kam am besten weg. Die Dosis spielt aber eine Rolle: Wer extrem viel kifft, kann sich mehr schaden als jemand, der mit Massen Alkohol trinkt.

11. Lassen sich die Risiken von Cannabis reduzieren?

Ja. Folgendes Verhalten reduziert mögliche Risiken:

Mass halten.

So spät wie möglich mit dem Konsum beginnen. Je jünger der Konsument, desto grösser die Risiken.

Nicht Auto fahren unter Cannabiseinfluss, keine Maschinen oder gefährlichen Geräte bedienen.

Kein Cannabis in der Schule.

Nicht mit anderen psychoaktiven Substanzen mischen.


http://www.cannatrade.com/database/display-politics.php?article=681&topic=3


Na, ich sachs ma so, alles ist Gift, es kommt auf die Dosierung an, aber an und für sich wärs mir auch egal obs legalisiert wird oder nicht.
Wobei so n Dübel... Very Happy
Was den Punkt mit depressivität angeht:
Das Zeug wirkt als Gefühlsverstärker, wenn man scheiße drauf ist sollte man NIEMALS kiffen, das machts noch schlimmer, hingegen wenn man euphorisch und gut gelaunt ist und raucht was gehts einem wie Gott auf der Welt. ^^

Außerdem, es hat sich noch NIE jemand tot gekifft. Soweit ich weiß liegt die tödliche Dosis bei 42 Gramm THC, kann das sein? Aber dafür müsste es auch rein sein.
Bin jetzt aber auch kein Mediziner.
Naja, wieso nicht, wenn ich zwischen Ja und Nein entscheiden müsste würde ich Ja wählen. Missbruuch gibts überall, wenn Alkohol illegal gehandelt werden würde, würde man ihn genauso betrachten.
Das Zeug ist eigentlich ziemlich harmlos wenn mans mal genau nimmt.
Nur wenn jemand so dämlich ist und wirklich GAR keine Ahnung davon hat... ja dann...
Die Jungen wissen gar nicht was sie tun sollen wenn sie mal so n richtiges BRett haben. Die ziehen sich so n Ding rein, sind total drauf, aber es ist viel zu heftig, ja... und was macht man dann? Richtig, wers nicht weiß wartet und es wird der Horror.

PS: Ich will nicht sagen ich hötte riesen Ahnung davon, nur n bisschen durch meinem Bekanntenkreis weiß ich a weng mehr, auch wenn ich nichtraucher bin.
Bloody Kirika
Verfasst am: 03 Sep 2011 11:18 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich finde, keinerlei weitere Drogen sollten irgendwie noch legalisiert werden.
Ich sehe doch selbst, was allein der Alkohol unter Gleichaltrigen und Jüngeren anrichtet, wenn man jetzt noch Cannabis legalisiert, kann man alle unter 25 gleich erschießen.

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Grendel
Verfasst am: 03 Sep 2011 11:25 Keine Komplettzitate verwenden!
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Toller Beitrag!! Ich denke, Furvus hat alles Wesentliche gesagt.
mondstille
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Ich bin definitiv gegen eine Legalisierung von Cannabis. Ich habe es damals bei einem Klassenkameraden erlebt, dessen Eltern und er haben regelmäßig gekifft... und bei ihm waren definitiv Schädigungen/Beeinträchtigungen der Konzentration und der Entwicklung festzustellen.

Ich sehe bei einer Legalisierung von Cannabis die Gefahr das sich gerade junge Leute sich wegknallen, ähnlich wie beim Komasaufen.

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Chaosalbtrauma
Verfasst am: 03 Sep 2011 11:50 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich denke auch, die Existenz legaler Drogen alleine ist noch kein Argument weitere Drogen zu legalisieren.
(Vielmehr wäre es m.E Vernünftig, die Verfügbarkeit der legalen Drogen zu reduzieren und den Konsom stärkler einzuschränken, aber das gehört hier nicht hin)
Wie Bloody Kirika anmekrte, halten die Jugendlichen bereits beim Alkohol eben NICHT maß, es scheint kein Verantwortungs - und Risikobewusstsein vorhanden.

Eine Legalisieren von Cannabis würde vermutlich zu einem verstärkten Konsum unter Jugendlichen führen - und ich bin mir sicher dass Warnhinweise wie "nicht kiffen und Alkohol trinken" in den Meisten Fällen gekonnt ignoriert werden.

Zudem sehe ich ein Problem, zum einen Legalisieren, aber von Minderjährigen fernhalten. Klappt bei Tabak und Ethanolhaltigen Getränken nicht, wird auch bei Cannabis nicht fuktionieren - laut dem Text, den Furvus zitiert, ist gerade da das Schädigungspotential am Größten.
grmpf
Verfasst am: 03 Sep 2011 11:53 Keine Komplettzitate verwenden!
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Netter Bericht, aber man sollte nicht vergessen, das es da draussen auch jede Menge 'Faktische Berichte' gibt, nach denen wir nachts Leichen ausgraben, Kinder fressen und Jungfrauen opfern...
Mit anderen Worten: Der Bericht hört sich nicht unbedingt objektiv an.
Ob das Zeug nun legalisiert wird oder nicht, ist mir im Prinzip egal. Ich nehm's nicht und wer es partout rauchen will, der kommt auch illegal daran.

Der Einstiegsfaktor durch Gruppendynamik sollte aber nicht weiter verstärkt werden und dem wirkt meiner Meinung nach das Verbot etwas entgegen.
Klar sehe auch ich den Vergleich mit dem Alkohol, aber ich sehe es auch mit Besorgnis, immer jüngere praktisch ausschließlich mit Flaschen in der Hand anzutreffen. So ein Vergleich sollte nicht oberflächlich erfolgen. Für diejenigen hingegen, die es als Medizin verwenden (chronische Schmerzen z.B.) wird es einfacher. Wer kontrolliert denn eigentlich dann den THC-Gehalt? bei Alkohol und Zigaretten ist das ja vergleichbar auch festgeschrieben.

Gut ist sicherlich der Effekt, das der illegale Handel damit dann trockengelegt wäre. Ich befürchte nur, daß (auch wegen der Gruppendynamik) mehr jugendliche dann gedrängt werden, härtere Drogen zu konsumieren, schließlich ist ja gerade das Verbotene so 'besonders Cool'.

Ein vielschichtiges Problem, das leider allzuoft nur oberflächlich betrachtet wird.
2016012301v
Verfasst am: 03 Sep 2011 12:12 Keine Komplettzitate verwenden!
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ich weiß aber nicht, wie vernünftig der Verweis auf das Komasaufen ist, um zu begründen, daß ähnliches bei einer Legalisierung von Cannabis auf dem Sektor ebenfalls passiert.
Maß zu halten ist eine gesellschaftliche Frage, die man nicht allein mit Gesetzen in den Griff kriegen kann. Vorbilder und Erziehung sind hier eine wichtige Sache.
Z.B. habe ich beobachtet, daß es bei uns an der Schule immer dann die schlimmsten Besäufnisse gab, wenn die Lehrer ein totales Alkoholverbot durchsetzen wollten...während es sobald die Verbote gelockert wurden eher zivilisiert zuging.
Ähnliches im Großen haben mir Bekannte aus Finnland berichtet. Ja, dort durfen junge Leute erst ab 21 in Diskotheken etc. - wegen Alkohol. Dafür dröhnen sich die Teenager dann zuhause zu und die Dunkelziffer an Alkoholvergiftungen is hoch, weil aus Angst vor Ärger keine Krankenwagen gerufen werden. Und das die Finnen ein ziemlich versoffenes Volk sind hat sich auch nicht geändert.

Auch die Erfahrungen mit der Prohibition damals in den USA waren ja übrigens eher unschön.

Ich verstehe Verbote bei wirklich hart und schnell schädigenden Drogen vollkommen, da bin ich auch dafür, aber bei Sachen wie Alkohol oder eben Cannabis...da find ich den Ruf nach andauernd verschärften Gesetzen (bzw. deren Beibehaltung) eher zwiespältig.

(Anmerkung: Selbst hab ich übrigens nie Cannabis konsumiert; ich kenne zwar auch harte Fälle, aber die meisten die ich kenne, kiffen nur ab und an und würden jetzt auch bei Legalisierung nicht in Exzesse verfallen).
Daemmerelbe
Verfasst am: 03 Sep 2011 13:46 Keine Komplettzitate verwenden!
neutral






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Ich bin definitiv gegen eine Legalisierung.

Allerdings muss man immer fragen: Schädlicher oder weniger schädlich worauf bezogen? DAS ist nämlich das Problem, was bei solchen Vergleichen grundsätzlich anfällt. Und das ist auch das Problem von allen möglichen Berichten udn Vergleichen, egal ob als Text, Video oder sonstwas. Egal, wie geschliffen sich jemand ausdrücken kann. Deshalb kann man sich (sry) mit solchen Vergleichen den Ar*** abwischen und sonst nichts. (Mal ganz ungeschliffen... Razz)
Und damit sind alle Möglichen methodischen Fehlgriffe bei jeweiligen Untersuchungen noch gar nicht berücksichtigt...

Der Hauptgrund, warum ich gegen eine Legalisierung von Cannabis bin, ist aus der Praxis gegriffen. Man muss es sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dass man ganz systematisch von "Cannabispsychosen" spricht. Oft handelt es sich jedoch nicht um eine einmalige Psychose, sondern um ein Krankheitsbild, das im Prinzip dem der Schizophrenie entspricht, meistens in der paranoiden "Ausprägung". Das ist definitiv nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Alkohol (hier nur mal als Beispiel aufgegriffen) kann zwar ebenfalls solche Wirkungen haben, aber es ist i.d.R. eine größere Menge erforderlich (die dann auch weitere schädliche Wirkungen hat oder haben kann).
Im Gegensatz zu einer "Alkoholpsychose" scheint eine "Cannabispsychose" häufiger chronisch zu verlaufen bzw. sich zu einer (Quasi-)Schizophrenie auszuwachsen (die dann allerdings nicht als solche diagnostiziert wird, weil der Drogenkonsum als Ursache festgestellt wird). Diese diagnostische Situation könne die Ursache dafür sein, dass zahlreiche solche Fälle überhaupt nicht dokumentiert werden (selbst, wenn man sonstige Hemmschwellen mit einbezieht) und man deshalb problemlos nach außen hin vertreten kann, wie unschädlich Cannabis doch ist. Solche Feststellungen scheinen aber nicht an der tatsächlichen Wirkung orientiert, sondern an den Umständen der Erfassung - und eben an den Vergleichskritierien:

"Selbst bösartiger Krebs ist total ungefährlich, die Wahrscheinlichkeit, einen Messerstich ins Herz zu überleben, ist viel geringer!" ...

Man kann nun umgekehrt auch nicht behaupten, dass solche Fälle wie oben beschrieben die Regel sind. Aber eines ist sicher: Es kommt oft genug vor, um eine Legalisierung nicht befürworten zu können. Nur, weil etwas anderes vielleicht genauso schlimm ist, macht es das nicht besser.
In anderen Bereichen scheint das jeder einzusehen: Nur, weil es Menschen gibt, die andere berauben, ermorden und vergewaltigen, wird kaum jemand ernsthaft sagen "dann darf ich das auch". Warum sollte also ein Stoff legalisiert werden, nur weil "der andere das ja auch ist"? Rolling Eyes

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