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Thema: Ist die Szene müde geworden?

2015101101v
Verfasst am: 25 Apr 2014 07:20 Keine Komplettzitate verwenden!
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Könnte man sicher auch in "schwarz hören" posten, aber ich poste es mal hierhin weil die Musik eigentlich nur der Aufhänger für die oben stehende Frage ist.

Was ich mich seit Jahren frage, ist folgendes: Warum hören soviele Schwarze eigentlich immer dasselbe? Also nehmen wir mal so als Standardbands Schandmaul, Dairy of Dreams, Project Pitchfork, In Extremo und solche Dinge.
Ich frage mich das, weil gleichzeitig sich immer wieder aufgeregt wird, dass doch scheinbar keine neuen Bands nachkommen, die Musik wird immer schlechter, die Alben immer langweiliger. Das sind so die Dinge, die ebenfalls angeführt werden. Und da frage ich mich: ist das nicht zutiefst schizo?

Man hat doch das Internet in der Hand. Also bei mir vergeht kaum ein Tag wo ich nicht irgendwo 1,2 tolle und kreative Bands bzw. Musiker entdecke. Was ich mir dann anhör eund mir denke: geil! Warum hat dieser jemand aber nur 100 Likes auf Facebook (als Gradmesser der Hörerschaft gesehen). Da gibt es so viele tolle Musiker, die wirklich richtig Herzblut in ihre Musik legen und gleichzeitig wird unter Schwarzen gejammert, dass doch alles so langweilig geworden ist.

An dieser Stelle möchte ich mal ne provokante Frage aufstellen: Inwiefern ist Gothic eigentlich noch eine Subkultur? Ich kann mich an damals erinnern, mitte der 90er, da war man irgendwie noch neugierig auf neue Bands. Wir hatten viele kleine Clubs, wo mindestens jedes Wochenende eine andere lokale Band aufgespielt hat. Man ist hingegangen, hat 5 Mark Eintritt bezahlt und entweder man hat ne geile neue Band für sich entdeckt oder man hatte zumindest nen hübschen Abend mit anderen Menschen obwohl die Musik "eher so mäh" war.

Man hat sich immer gefreut über tolle lokale Musiker und war noch richtig neugierig. Heute, 20 Jahre später, ist das komplett verschwunden. Ich habe bei vielen Gruftis das Gefühl, dass sie sich nicht mehr aktiv auf die Suche begeben, etwas neues für sich entdecken wollen. Sondern dass bei vielen es einfach ein ziemlicher Konsumismus vorherrscht. Das heißt, man begibt sich in die passive Konsumentenrolle und wartet, dass irgendwelche Medien einen was servieren. Aber hat denn so je eine Subkultur funktioniert?

Früher gab es kein Internet, wenn man Glück hatte konnte man im Laden ne Lacrimosa und Goethes Erben CD erwerben. Wenn man Pech hatte, mochte man sowas schon damals nicht unbedingt und musste sich andere Quellen erschließen. Man ging in die Clubszene, tauschte sich aktiv mit Freunden aus, man erstellte sich Mixtapes und so lernte man immer neues kennen. Warum ist das verschwunden? Warum erstellt man sich heute keine - digitale - Mixtapes mehr? Es gibt ja so Plattformen wie Mixcloud oder 8tracks, wo man sowas sehr einfach bewerkstelligen kann.

Ich mache bie vielen die Beobachtung, dass man sich nicht mehr über Musik und andere Künste aktiv austauscht, sondern jeder hört so das vor sich hin was er kennt und ist damit mehr oder minder zufrieden - oder auch nicht. Viele interessieren sich auch garnicht mehr für Musik und stürzen sich auf Make-Up und Kleidung. Shocked

Ist die Szene hier in Deutschland müde geworden? Überfordert man den tausenden von Bands im Netz? Oder einfach übersättigt?
Aber warum wird sich dann doch regelmäßig über die scheinbaren Änderungen aufgeregt?


(Und um den Ausgangsposting nicht so gar melancholisch enden zu lassen, folgende Frage:
Was haltet Ihr denn davon, wenn wir uns im Forum Mixtapes erstellen? Wie vor 20 - 30 Jahren? Kleine Mixtapes von einer Laufzeit ~45 Minuten, man hört die sich an, gibt seine Meinung dazu ab, usw. Wäre doch ne hübsche Idee, oder nicht? Smile )
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EMP Gothic

Dark Lord
Verfasst am: 25 Apr 2014 07:48 Keine Komplettzitate verwenden!
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- Manchmal berechtigte - Vorurteile. Würde ich sagen. Denn ich sehe mich in der Rolle des aktiv Suchenden. Entdecke immer wieder neues, spannendes. Oder Wiederentdecke Altes, spannendes,

Aber so für den Großteil, der so tagtäglich durch die Gegend stromert würde ich da schon zustimmen. Und neue Bands kommen schon nach. Nur wird, da viele, nennen wir es einmal Highlights, schon auf dem Markt sind, als langweilig empfunden, weil der Stil oder das Genre schon ausgelutscht ist. Denn ein Highlight kann meist nichts mehr toppen. Und gerade was die jüngere Generation angeht, muss ich doch schon sagen, durch ihren Vorteil jung zu sein, haben sie noch die Chance, vieles neu zu entdecken oder sogar wieder zu entdecken.
Ex-Anonymos
Verfasst am: 25 Apr 2014 08:56 Keine Komplettzitate verwenden!
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Da ist schon was dran. Mir fehlt heute eigentlich irgendwie die Muße aktiv was Neues zu "suchen". Und es liegt vielleicht auch an einem gewissen Eingefahrensein im Kopf oder mangelnder Flexibilität, dass wenn ich richtig gute Musik hören will, ich zu 10 Jahre alten CDs im Regal greife, einfach weil ich das Gefühl hab, seitdem kam noch nix Besseres nach.

Allerdings gab es Mix-Tapes tauschen bei uns irgendwie früher nie. Am einfachsten, um Neues zu hören und kennenzulernen war es pünktlich als Gast Nr. 1 da zu sein, wenn die Disse aufmachte und dann bei einem netten Schwätzchen mit dem DJ ein bißchen reinzuhören, was die Woche an neuen Promos etc. gebracht hatte.

Die Idee Digital-Mixe gefällt mir richtig gut, nur gibts da nicht wieder das Problem Urheberrecht/Abmahnwahn etc. ?
Herbstlaubrascheln
Verfasst am: 25 Apr 2014 09:14 Keine Komplettzitate verwenden!
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Eigener Titel:
Strange inside.

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Themen: 87
In Extremo und Schandmaul usw. als Highlights hier zu lesen, tut mir grad ein wenig in der Seele weh, aber das nur mal eben als Randnotiz.

Ich gehöre zu den Festgefahrenen, Hängengebliebenen, nennt es wie ihr wollt, die kaum schwarze Musik hören, die nach 2000 raus kam. Warum? Weil es nur sehr wenig gibt, was mir da tatsächlich zusagt. Es ist nicht so, dass ich müde geworden wäre, nach neuem zu suchen - es gibt auch Musik jenseits der Gruft, die ich mag, ich bin da alles andere als engstirnig - , aber ich finde schlicht und einfach kaum mehr etwas, das mir richtig zusagt.

Naja, man kann die Zeit heute und auch die Szene heute nicht mehr mit vor 20 Jahren vergleichen - alles ist komplett übersättigt, das Internet hat da viel "Schuld" dran, alles wird verwässert, zu sehr ausgelutscht. Das Angebot ist riesig. Man muss sich selbst nicht mehr ran tasten, man muss eigentlich auch gar nix mehr entdecken, man hört Internet-Radio, man liest Gruftie-Käseblätter wie den Orkus und den Sonic und schon kennt man wieder ein paar neue Bands. Das geht ganz fix, mit Suchen und Entdecken hat das nix mehr zu tun.

Müde ist die Szene nicht geworden, überfordert auch nicht. Aber durchaus übersättigt. Aufregen tut man sich deshalb, weil das Nachtrauen um die gute alte Zeit einfach Tradition hat. Überall.

_________________
"...bleibt der Brücke doch fern, denn wir tanzen so gern..." (Faun)
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Poison
Verfasst am: 25 Apr 2014 09:38 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich gehöre auch zu denen, die immer das gleiche hören und immer das "alte". Das war nie anders, das ist, was mir gefällt und ich suche nichts neues, ich find toll was ich hab (in vielen Bereichen, nicht nur Musik)
Ich bin also nicht müde geworden, ich hab mich einfach nur nicht verändert.

Mich interessiert schlicht auch nicht, was es sonst noch so gibt.
Das meiste würde mir eh nicht gefallen.
Wenn ich mal durch Zufall über etwas stolpere, beschäftige ich mich damit und mit viel Glück schafft es Musik in meine persönlichen Top Ten. Aber das ist ganz, ganz selten. Und meistens dann nie so, das es eine ganze Band oder ein ganzes Album betrifft. Es ist immer nur ein Lied.

Sonst bleibt alles wie es ist.
3, 4 Bands/Musiker die hoch und runter gespielt werden.
Seit Jahren. Und mir gefällts. Nach wie vor.
Seelenstein
Verfasst am: 25 Apr 2014 10:06 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich bezeichne mich jetzt nicht unbedingt als Scene-Typus weil ich halt nicht in Clubs gehe...und irgendwie gehört das für mich zur "Scene" dazu sich zumindest gelegentlich wo blicken zu lassen,aber ich lasse mich gerne mal hin und wieder von unbekannten älteren Sachen oder von neuen Künstlern begeistern...sofern sie sich nicht langweilig anhören.
Ich mag musikalischen Individualismus,wenn sich Band X welche genau so anhört wie Band Y die ich schon seit Jahren höre brauche ich Band X nun mal nicht.
Dann ist mir auch egal ob dort Herzblut drin steckt,es ist schlicht langweilig.

Viele neue Sachen welche sich dem "Genre" Gothic zuordnen lassen gefallen mir nicht...zu viel Show,zu wenig Authentizität,zu viel aggressiver Elektroschrott.

Aber ich würde auch nicht behaupten es tut sich nichts mehr...die Musik verändert sich,die Locations wahrscheinlich auch und die jüngeren Menschen wachsen mit sämtlichen technischen Neuerungen wie selbstverständlich auf.

Man muss einfach akzeptieren daß das Rad der Zeit sich dreht,unsere Omis und Opis haben sicherlich auch einige wehmütige Momente welche sie durchleben/durchlebt haben.




Zitat:
Aber warum wird sich dann doch regelmäßig über die scheinbaren Änderungen aufgeregt?


Weil man nicht akzeptieren möchte daß sich die alten Zeiten in denen sich alles neu angefühlt hat vorbei sind,jene Zeiten in denen noch eine spürbare Entwicklung stattgefunden hat,der besondere Zeitgeist,die Gesamteinstellung...hat sich zu etwas größerem entwickelt und natürlich ist man damit nicht mehr weit vom Mainstream weg.Auch musikalisch...die Eisblumen warten überall.^^
Ex-Anonymos
Verfasst am: 25 Apr 2014 10:13 Keine Komplettzitate verwenden!
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Mir ist grade aufgefallen, dass der Altersschnitt der Postenden, die ja allesamt ins etwa gleiche Horn blasen, in diesem Thread bei 34,17 Jahren liegt ...

Vielleicht ist das wirklich nur ein Stück weit Alterserscheinung ?

Wie findet denn die Jugend U25 das Thema wohl ? Geht's denen auch so wie den "Naturgrufts" ?
Torso
Verfasst am: 25 Apr 2014 10:37 Keine Komplettzitate verwenden!
m�nnlich, 48 Jahre
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Bis im Jahr 2009 habe ich aktiv aufgelegt. Meine Erfahrungen, ob die Szene müde geworden ist, sind doch vielschichtig und nicht leicht zu erklären..

Als ich 1996 mit dem auflegen anfing, mußte man sich extrem mit der Musikszene auseinander setzen.
Warum?

Weil viele "schwarze" es auch taten. Und die Musikwünsche waren teilweise sehr Außergewöhnlich (und teilweise sehr gut).

Bis zum letzten Tag habe ich keinen PC genutzt. Aus verschiedenen Gründen entschied ich mich dazu. Also habe ich an einem Abend ungefähr 600 CD dabei gehabt. Vinyl waren mir zu wertvoll und nahm die Sachen auf MiniDisc auf.
Das bedeutet natürlich die Szene zu kennen und ungefähr zu erahnen was gehört werden will.
Da ich in Kassel und in Frankfurt aufgelegt habe, mußte ich teilweise ganze CD Koffer mit Inhalt austauschen.
Aber .... zwei, drei Koffer blieben immer genauso und wurden vom Publikum erwartet.
Für mich gab und gibt es immer die "Standart" Bands. Was ja nicht schlecht sein muss.
Zum Ende hin (2004-2009) wurde die Musikbreite immer größer. Weil viele über den Tellerrand schauten, um sich vielleicht auch in der Szene wieder abzugrenzen. Damals waren viele "Schwarze" einfach Musikfaschisten. So wie ich auch. Für mich gab und gibt es keine Subkultur, die soviele Stile vereinigen.

Beim Auflegen kamen immer wieder ältere und fragten was gerade läuft. Die Jungen haben sich ausschließlich nur das Gängige gewünscht und hatten auch nicht die Bereitschaft Neues kennenzulernen. Da konnte man sich schon interessante Statements von dem Jungvolk anhören. *grins
Mit der Lebensdauer in der Szene kommt schon eher die Bereitschaft sich zu öffnen.

Heut zu Tage nimmt das Internet doch oft die Neugierde nach Neuem zu suchen. Bei Youtube gibt man ein Schlagwort ein und schon klickt man sich gelangweilt durch die Clips. Früher hatte ich teilweise krasse Fehlkäufe, aber auch tolle Entdeckungen. Heute hört man sich im Internet durch. Was auch mit dem technischem Fortschritt zusammen hängt.

"Schwarzes" Mainstream wird es immer geben. Ob es gut ist, muss jeder doch für sich entscheiden. Ich höre auch lieber Altes. Allerdings wenn ich über Neues höre, bin ich auch gerne bereit dieses anzunehmen und mich damit auseinander zu setzen.
Zur Zeit habe ich aber (egal ob elektronisch oder gitarrenlastig) das Gefühl, dass es einen kreativen Gleichlauf gibt. Ist auch nur ein persönlicher Eindruck. Damals wollten viele Musik machen, um sich auszudrücken oder einen künstlerischen Anspruch auszuleben. Heute kommt es drauf an, auch damit Kohle zu verdienen (wirtschaftlich zu verstehen), Ruhm zu ernten oder Autogrammstunden zu geben (kopf schüttel, das werde ich nie verstehen).

Ich glaube nicht, dass die Szene müde geworden ist. Kommerz tötet Kreativität. Das war schon immer so.

Vielleicht fehlt ein wenig der Schub zum kreativen "Wollen" (wie zu den Anfängen der, von den Medien erfundenen, NDW oder den Goth-Rock Anfängen).

_________________
Ein Buch nie nach dem Umschlag beurteilen!
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blacksister
Verfasst am: 25 Apr 2014 14:20 Keine Komplettzitate verwenden!
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Bei mir ist das eigentlich wie bei Herbstlaubrascheln. Ich bin irgendwann stehen geblieben. Warum? Schwer zu sagen... Womöglich weil ich mich in eine andere Richtung weiterentwickelt hab, in der der heutige schwarze Mainstream einfach keinen Platz findet?! Weil mir das, was man heute auf die Ohren bekommt einfach nicht mehr zu sagt?! Keine Ahnung. Ich hab damit auch kein Problem, dass es so ist.
Selbst die neueren Sachen von Bands sagen mir fast nie zu. Da halte ich genauso an dem alten, mir bekannten fest.
Ich gehöre aber auch nicht zu den Menschen, die darüber jammern, dass sie keine Musik für sich finden.
Ich jammer lieber über die gesamte Szene-Entwicklung Mr. Green

Ansonsten bietet der heutige Fortschritt so viele Möglichkeiten, sich neue Musik auf´s Ohr zu packen, dass ich auch nicht glaube, dass man hier vom "müde sein" sprechen kann. Jeder der daran interessiert ist, neues kennen zu lernen, wird dies auch tun.

Kann sein dass es eher eine Art Trend ist. Wobei mir das Wort Trend hier nicht so als Beschreibung zu sagt.
Zu meiner Zeit, als das alles so bei mir los ging, waren Umbra et Imago, Lacrimosa oder Subway to Sally angesagt. Irgendwann kam die Zeit wo Blutengel oder L Áme Immortelle angesagt waren. Und irgendwann kam die Zeit für ASP und Mono Inc.
Ich glaub das ist bisschen Epochen abhängig...
Jeder hat seine Zeit und die entsprechende Musik dazu.

_________________
Ach und könnt' ich doch nur ein einz'ges Mal
die Uhren rückwärts drehen!
Denn wie viel von dem,
was ich heute weiß,
hätt' ich lieber nie gesehn.


(Wolfsheim - Kein zurück)
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Schattenwurf
Verfasst am: 25 Apr 2014 14:22 Keine Komplettzitate verwenden!
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In Extremo und Schandmaul usw. als Highlights hier zu lesen,
tut mir grad ein wenig in der Seele weh
This

Es gab in den '90er eine klare musikalische Weiterentwicklung der Szene,
das fimierte einerseits unter EBM/Dark Wave/Minimal,
auf der anderen Seite unter Neuer Deutscher Todeskunst (NDT).

Die Begrifflichkeit NDT hat sich aber nie durchgesetzt.
Nicht nur nicht als Begriff, sondern auch daraus schliessend,
nicht als abgrenzbare Menge an Musikern mit eigener Fanbase.
Das liegt daran das NDT kein Musikstil definiert sondern vielmehr nur 2 Prämissen folgt,
Gruftis und auf deutsch bzw. aus dem deutschsprachigen Raum.

Nehmen wir eine heutige Gruppe aus dem Genre
Oberer Totpunkt ... ist sehr elektrolastig ... geben ein Konzert in Hamburg ... Heimspiel also
20 Leute answesend ... inkl. Band und Barmann XD

oder eine Gruppe aus der anderen musikalischen Richtung
HENKE ... sehr sprachlastig ... geben ein Konzert in Hamburg
100 Leute anwesend ... 95% keine Gruftis

oder noch ein Beispiel ... Sopor Aeternus ...
musikalisch schon wieder was ganz anderes ... aber um Nichts wenig gruftig.

Soviele unterschiedliche Stile um sich mit einem Thema zu befassen.
Das kann keine Gemeinsamkeiten schaffen im Sinne der FanSzene,
die sich dann als der musikentsprechend definiert.
Sprich ... man kann die Gruftis nicht mehr über Musik definieren.

Es sei denn man greift tiiiieeeeef in die Plattenkiste,
legt eine Scheibe von den Sisters, Bauhaus oder Fields auf,
setzt sich in einen Kreis und nickt sich gegenseitig zu.
Und versichert sich wie viel gruftiger es doch damals war.

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