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EMP Gothic

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<  -> Gothic Szene Talk

Thema: Lieben wir den Tod wirklich?

LeChatNoir
Verfasst am: 26 Jul 2017 17:52 Keine Komplettzitate verwenden!
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Heute... fühlte ich mich dem Tod sehr nahe.
ich wurde mir meiner eigenen Sterblichkeit sehr bewusst.
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt mehr lebensbejahend gefühlt.
ich schreib dieses weil ich es loswerden muss...nicht weil ich irgendeine Reaktion von euch anstrebe.
Ich denke ich habe in letzter Zeit ein wenig zu viel mit dem Vergänglichen geflirtet.
*Spirituell*
Heute wurde ich eines Besseren belehrt.


Meine Frage ...
Seid ihr jemals in der Situation gewesen,in der ihr dachtet es ist bald vorbei?
wie habt ihr reagiert?

_________________
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." *A.Einstein*
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EMP Gothic

Phönix75
Verfasst am: 26 Jul 2017 18:18 Keine Komplettzitate verwenden!
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Themen: 1
Es gab bei mir schon Situationen, wo ich dem möglichen Tod von der Schippe gesprungen bin. Jedes Mal Autounfälle. Wenn man die Fahrzeuge gesehen hat danach und ich dabei kaum einen Kratzer abbekommen hatte, kann man einerseits von einem Schutzengel sprechen, den ich vielleicht irgendwo hatte, auf der anderen Seite wird einem erst einmal bewußt, dass es hätte auch anders laufen können.
Bis heute kann ich mich nur dunkel an den genauen Hergang erinnern. Manchmal wird mir noch mulmig, wenn ich an der Unfallstelle (jeden Arbeitstag) vorbei fahre. Die Vorstellung, dass es hätte vorbei sein können...

Ich stehe dem Tod allgemein eigentlich entspannt gegenüber, aber bei solchen Situationen fängt's in dem kleinen Hohlraum mit der Erbse drin schon mal an zu arbeiten. Klar, wenn es so gewesen wäre, hätte man eh nix ändern können. Ich lebe aber eigentlich ganz gern. Auch wenn die äußeren Umstände manchmal alles andere als erträglich sind.

Aber den Tod lieben? Das ist vielleicht was für Selbstmord-Junkies. Wink
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Srana
Verfasst am: 26 Jul 2017 18:36 Keine Komplettzitate verwenden!
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Sidhe

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Man ist jung, dumm, hat noch nicht so lange das neue Auto (also schon ein paar Jahre her) und lässt sich provozieren.
Das Resultat: Man überholt und kommt knapp vor dem Zusammenstoß wieder rüber.

Danach habe ich dann zwei Tage gebraucht, bis es mir wieder besser ging.

Jetzt habe ich zwar auch manchmal noch die Situation, dass es mal knallen könnte, aber dann wäre ich immerhin nicht schuld. Die Sache mit dem Überholen hab ich nämlich nochmal überdacht, wann und wie Wink (neulich fuhr ich auf eine Abbiegespur nach links und die wollte einer als Überholspur benutzen - hat mich nicht mehr so erschreckt).

Mit dem Tod an sich beschäftige ich mich allerdings schon recht gerne. Hängt aber mit meiner Sichtweise davon zusammen, dass es danach weitergeht. Da hatte ich auch schon so manche Begegnung, z. B. hat sich, und das glaube ich wirklich, ein Tier verabschiedet (ich sag nix mehr, Pius zum x-ten Wink ).
Gab auch andere Dinge, die aber jetzt keine Rolle spielen.

Ich hoffe nur, dass das nicht zu qualvoll wird. Oder dann schnell geht (soll jetzt nicht zynisch klingen, aber bei meinem Cousin war das ein Knall und weg war er - und wie das halt so ist, hats der Schuldige ja überlebt; oder: der eine Opa wollte immer einfach umfallen und das war dann auch so).

Thema Tod lieben.
Die Denkweise der Menschen ist faszinierend, die verschiedenen Jenseitsvorstellungen verschiedenster Kulturen sind faszinierend. Das hat eine Anziehung, weil man ja doch durch eigenes Erleben erst sehen wird, wie das am Ende gewesen sein wird. Aber was ich noch faszinierend finde, das sind verschiedene Vorstellungen und Bräuche im Umgang mit den Toten.


Was mich auch immer wieder fasziniert, das ist die Rechtsmedizin. Wobei das in der Praxis bei mir etwas anders aussehen würde, wie woanders schon gesagt (Gerüche, aber auch das Aussehen mancher Toter, man denke da an Wasserleichen).
Ich freue mich schon auf das neue Buch von Prof. Tsokos.
Ich denke mal, ich habe eine makabre Veranlagung .

Hatte auch mal ein Seminar zum Thema Sepulkralkultur besucht.

_________________
Sapere aude! (Horaz / Kant)

reH 'eb tu'lu'
(Klingonisch)

And I'm a bitch with a attitude
(aus: Femme Schmidt, Raw)
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Himiko
Verfasst am: 27 Jul 2017 08:50 Keine Komplettzitate verwenden!
weiblich, 46 Jahre
Wohnort: Berlin

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Eigener Titel:
Dark Electro Queen

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Themen: 48
Man kann sich sehnen nach dem Tot, wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist. Aber wie soll man etwas lieben, wenn es nur ein Ende einer Existenz ist. Der Tot ist nichts Besonderes, er gehört einfach zum Leben dazu. Ich persönlich sehe in den Tot auch kein Neu Anfang. Wissenschaftlich gesehen ist der Tot eines Menschen das Ende einer Persönlichkeit die für immer verloren ist. Der Körperliche Teil zerfällt in seinen Elementen und wird von der Erde absorbiert. Dieser Kreislauf rotiert so lange bis das Sonnensystem stirbt. Alles ist nur geborgte Zeit und man sollte sie so nutzen das man ein gutes Leben führen kann.
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izento
Verfasst am: 27 Jul 2017 09:16 Keine Komplettzitate verwenden!
männlich, 54 Jahre
Wohnort: bei Herne und im Wald

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Der Meister

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Themen: 57
In der Frage, ob man "den Tod liebt" muß ich mich Himiko anschliessen.

LeChatNoir schrieb am 26 Jul 2017 18:52 (zum Originalbeitrag) :
.. ich wurde mir meiner eigenen Sterblichkeit sehr bewusst.
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt mehr lebensbejahend gefühlt.

Hier stellt sich doch dann eher die Frage ob man das Leben liebt.
Seiner Sterblichkeit sollte man sich allerdings immer bewusst sein.

Ich muß täglich damit rechnen, daß es mir wie meinem Vater ergeht.
Mit 49 Jahren mit Schmerzen in der Brust von der Arbeit nach Hause gekommen. Sich hingelegt und übergeben. Herzinfarkt, Existus ...
Ich war damals 19 und inzwischen bin ich über meinem MHD.
Also bin ich mir ständig meiner Sterblichkeit sehr bewusst.

Ich hatte zudem einige Nahtod- und "Death Fear"-Ereignisse, das prägt.
Eines ist mir speziell in Erinnerung geblieben.

Felswand, darunter ein kleiner gemauerter Bach (ca. 70cm breit, ca 30cm tief mit Sandbett), die Betonmauer ca. 1m breit, dahinter wieder Felswand mit fast 10 m Tiefe. Ich, 15, klettere also rauf, rutsche auf dem Rückweg ca. 4m über dem Bach ab und falle kopfüber herunter.
Dann der typische "Death-Fear" (AKE und Ablauf des Lebens) weil man "weiß", daß man stirbt.

Bruchteile von Sekunden später taucht mein Kopf ins Wasser, ich springe auf und habe nur eine kleine Schramme am Oberarm.
Abends habe ich mir die Kante gegeben und mir die örtliche Situation am nächsten Tag nochmals angeschaut (und vermessen).

Meine Einsicht: Ich bin tot und träume das hier alles nur.
Diesen Sturz konnte niemand überleben bzw. ohne schwere Knochenbrüche überstehen.

Hat das mein Leben irgendwie verändert?
Nein - das Leben ist immer noch scheiße und ich mache halt das beste daraus ... bis es zu Ende ist.

_________________
"... Alle, die von Freiheit traeumen, Sollen's Feiern nicht versaeumen, sollen tanzen auch auf Graebern. Freiheit, Freiheit, Ist das einzige, was zaehlt. ..." (Westernhagen)

Die Zeit heilt keine Wunden. Die Zeit lässt nur das Fleisch faulen.

Follow your dreams and be TRUE to yourself.

Der alte Narr sagt: Ich bin ein alter Weiser. Der alte Weise sagt: Ich bin ein alter Narr.
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Nighttears
Verfasst am: 27 Jul 2017 12:23 Keine Komplettzitate verwenden!
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das kleine Bööööse

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Den Tod lieben? Nein!
Den Tod als zum Leben gehörend akzeptieren? Ja!
Sich mit dem Tod beschäftigen? Ja!

So einfach würde ich es für mich beschreiben.

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Ich bin anders - und das ist auch gut so! Schließlich bin ich ja nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten! Wer mich nicht so mag und akzeptieren kann, wie ich nun einmal bin, der kann mich mal ...
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Anna Rubinia
Verfasst am: 27 Jul 2017 16:49 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich liebe den Tod und mag ihn dennoch auf Distanz halten.
Ich liebe ihn, weil er schon ewig lang mein Rettungsanker ist. Ich weiß er nimmt mich auf, wenn ich nicht mehr weiter kann, oder will. Er wird alle Schmerzen, alle Hoffnungen, alles Leid und einfach alles für mich beenden
-und falls nicht, falls es widererwarten danach doch noch weiter geht, fürchte ich keine Abrechnung und bin ohne Angst.
Aber noch probiere ichs mir hier gemütlich zu machen, Wink noch habe ich immer wieder Hoffnung für dieses Leben, noch gings immer wieder weiter, wenn ich am Ende war, noch kann ich mich immer wieder erholen und ich höre mich lachen und fühle Zärtlickeit und all diese kleinen Schätze lassen mich bleiben -und der Tod gibt mir Schutz.

_________________
In the end, we will remember not the words of our enemies, but the silence of our friends.
(Martin Luther King Junior)
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DerHarlekin
Verfasst am: 28 Jul 2017 19:32 Keine Komplettzitate verwenden!
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Der Tod ist für mich ein faszinierendes Thema und durchaus interessant. Aber lieben? Puh, eigentlich kann ich darauf nicht einfach antworten, aber im groben würde ich sagen: Nein, ich liebe den Tod nicht. Ich bevorzuge ihn nicht einmal gegenüber anderen, aus meiner Sicht, interessanten Thematiken. (Ich persönlich verbinde Gothic/Goth nicht direkt, bzw. hauptsächlich mit dieser Thematik)
Um genau zu sein, bin ich eigentlich ein ziemlich lebensbejahender Mensch, der hofft, dass er auch noch eine ganze Weile zu leben hat, ich hab noch viel vor, für dass es sich zu leben lohnt. Wink
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Wurdalak
Verfasst am: 29 Jul 2017 17:35 Keine Komplettzitate verwenden!
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Hallo,
sorry, aber wer den Tod *liebt* ist in meinen Augen krank im Kopf, zum einen weil man keine Ahnung hat was "Tod" tatsächlich bedeudet, wie kann man etwas lieben, was man nicht kennt? Und zum anderen, Tod evt. als Ausweg von Krankheit, gescheitertes Leben, etc. zu betrachten, sehnt sich, wenn man ehrlich ist, nur nach einer irdischen Veränderung im Hier und Jetzt.
Der Tod ist das große Unbekannte, das Unausweichliche, was jeden holt, früher oder später.
Aber Liebe?
Nö, tut mir leid, Sehnsucht evt. aber nicht mehr.

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*Ein König muss regieren, oder sterben*
Saint-Just (1792)
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Anna Rubinia
Verfasst am: 30 Jul 2017 06:58 Keine Komplettzitate verwenden!
weiblich, 39 Jahre
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Soll ich das jetzt persönlich nehmen oder ist es schlicht deine generelle Diagnose für Menschen mit Perspektiven die du nicht verstehen kannst oder teilen willst?


Zuletzt bearbeitet von Anna Rubinia am 30 Jul 2017 08:31, insgesamt 2-mal bearbeitet

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(Martin Luther King Junior)
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