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<  -> Der Tempel

Thema: Natur als Religion

ptsd
Verfasst am: 26 M�rz 2009 19:04 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich möchte euch mal hier meine Religion vorstellen und wie immer sind Kommentare aller Art. Herzlich Willkommen Wink .
--------------------------------------------------------------------------------

Natur ist viel mehr als nur das erleben oder betrachten dessen, was nicht vom Menschen erschaffen wurde.
Natur ist Schöpfung.
Die Schöpfung ist kein einmalig abgeschlossener Prozess.
Die Schöpfung erfährt sich ständig und überall in der Welt.
Etwas entsteht wird bewahrt und vergeht.
Ob Eintagsfliege oder Schildkröte, die Zeitliche Abmessung des “Bewahrens” ist eine rein Menschliche Erfindung.
Das wirkliche ist das Absolute,das Ewige Gesetz als erstes Prinzip der Schöpfung
(Hervorbringen, Bewahren, Loslassen ).
Die Schöpfung erschafft das Notwendige und das Mögliche.
Die Schöpfung , ist unbewegter Beweger und die Quelle allen Seins.

Die Struktur der Schöpfung, soweit wir sie Durchdringen können.
Muss einen Vernünftigen Menschen mit dem Gefühl von Demut erfüllen.
Im Sinne eines Bewusstseins von Ergebenheit der Ausgewogenheit und dem Einklang der Natur gegenüber.

Dies ist ein zutiefst Religiöses Empfinden, welches nichts mit Mystizismus zu tun hat.

Der Menschliche Verstand, ist unfähig sich vier Dimensionen vorzustellen.
Wie kann er sich eine Vorstellung von einer Kraft machen, vor der 1000 Jahre und 1000 Dimensionen wie eine sind .
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EMP Gothic

2013122510i
Verfasst am: 26 M�rz 2009 19:53 Keine Komplettzitate verwenden!
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Ich kann dem nur anschließen, wenn es etwas göttliches gibt, ist es die Natur. Ihre Magie umgibt uns, leitet uns und lässt uns eins werden mit allem. Sie entscheidet, welche Lebensform eine Chance bekommt und welche nicht. Sie nimmt und gibt und in ihr geht nicht verloren. Wir werden immer Teil dieses Kreislaufes sein.
Lolammed
Verfasst am: 26 M�rz 2009 20:10 Keine Komplettzitate verwenden!
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Tja, der Zufall will es, daß der ZDF-Stream von Nuhr bei mir im Hintergrund läuft und ich mag sinngemäß den Herrn Nuhr zitieren:

"Der Natur ist das egal. Und wenn es 40 Grad wärmer wird... dann wechselt sie ein paar Millionen Arten aus und fängt von vorne an.
Der Mensch will doch nicht die Natur schützen, sondern sich selbst."

Und auch wenn der Mann sein Geld damit verdient, daß er "professioneller Spaßmacher" ist und das somit ein wenig unwissenschaftlich, dafür aber immerhin schön unverblümt zum Ausdruck bringt: Wo er recht hat, hat er recht.
Inos
Verfasst am: 26 M�rz 2009 20:27 Keine Komplettzitate verwenden!
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Das was du schreibst, ist mir sehr wohl bekannt und Gedanken habe ich mir dazu zu genüge gemacht. Schöpfung ist viel mehr als wir sehen so dass wir nicht mal einen kleinen Teil davon, jeweils verstehen werden. Also muss man davor Ehrfurcht entwickeln wenn man sich diesen Gedanken zu Gemüte führt. Auch bin ich der Meinung dass es Blödsinn ist zu glauben dass die Welt so ist wie man sie sich denkt. Vielmehr sollte man so einiges in seinem Leben, der Kraft überlassen die schon seit Milliarden von Jahren die Dinge zu regeln weiß.
Diese Art des Glaubens, kann man auch Heidentum nennen denn die ersten Religionen waren natürlich und schrieben jedem sichtbaren Merkmal, einen Gott dahinter der es steuert.

Uranus = Himmel
Zeus = Wind
Helios = Sonne
Okeanos = Ozean
Usw.

Übrigens widersprechen deine Gedanken meinem monotheistischen Weltbild ganz und gar nicht. Sie ergänzen es nur
ptsd
Verfasst am: 26 M�rz 2009 21:18 Keine Komplettzitate verwenden!
neutral






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@Schattenelfe .. sehr schön formuliert .... Wink

@Lolammed.. dazu kann ich nur sagen, das ich Herrn Nuhr sehr schätze und er für mich ein Glied zwischen Comedie und Kabarett darstellt.

@Inos... ich glaube gerade hier, Spiegelt sich das ganze Problem zwischen Mensch und Natur wieder.

Die Natur im Sinne Schöpfung, schaut uns nicht auf die Finger.
Auch wenn man immer nach Naturkatastrophen von der "Rache der Natur " liest oder hört.
Die Natur Straft nicht, man möchte meinen sie lässt den Menschen mit sich alleine.
Aber die Natur erschafft eben auch, das Notwendige und das mögliche.

Götter und Erklärungen sind Möglichkeiten !.
Der Menschliche Geist, Wissenschaft , Religionen, Kunst, sind Fenster durch die wir auf die Welt blicken können um sie zu Verstehen.

Die Natur ist der Unsichtbare im Hintergrund stehende Gastgeber,, mal platt formuliert.

Warum Demut empfinden, wenn man sich unbeobachtet weiß ?.
Stelle einen zehn jährigen Kind einen Eimer Gummibärchen vor die Füße mit den Worten, "Das teilst du dir jetzt schön ein bis du achtzehn bist".

Demut entspringt der Vernunft, ist etwas selbst auferlegtes.
Deswegen ist diese Art der Weltanschauung auch Religion.

Aber diese Art der Vernunft, ist die Kritik der reinen Vernunft und ist Gegensatz, in Nietzsches Worten von "Menschlichen all zu Menschlichen".

Oder Anders, diese Vernunft wäre das höchste Vernunftsprinzip.

Doch wie steht es schon bei der Konkurrenz, "Der Mensch ist schwach ".

Wenn man sich die Ursprüngliche Frage stellt, "Wie ist unsere Welt und somit auch Leben überhaupt möglich ?".
Kommt man zu der Notwendigkeit der Elementaren Wechselwirkungen
(den 4 Naturkräften).

Also auch hier.. Schöpfung = Notwendigkeit = Möglichkeit/en
Elementar ist dieses Prinzip und die daraus resultierende immer kompliziertere Strukturierung, bis hin zum Leben.
Eglareth
Verfasst am: 27 M�rz 2009 12:28 Keine Komplettzitate verwenden!
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gut gebrüllt, Löwe ^^

Find die Einstellung sehr schön durchdacht, und wenn ich mal den Agnostiker in mir beiseite lege, würde ich auch am ehesten der Natur in religiöser Hochachtung begegnen.
ptsd
Verfasst am: 27 M�rz 2009 13:07 Keine Komplettzitate verwenden!
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He he....ne ne du kannst dem Agnostizismus trotzdem treu bleiben Wink

Man stellt sich Die Schöpfung ja immer als eine Art Wesen vor ?.
Schöpfung ist aber nichts anderes für uns (kann gar nichts anderes Sein ) als eine A-Kausale Kraft (etwas , wo wir nicht dahinter schauen können).

Eine Kraft die eine Kausalitätskette los tritt, die nur auf einem Prinzip funktioniert.

Beziehungen .. oder auch Wechselwirkungen oder Kausalität oder auch Ursprung = Notwendigkeit = Möglichkeiten.
Auch das Prinzip von Hervorbringen, Erhalten und Loslassen basiert auf Grund von Wechselwirkungen.
Die Ethik und Moral.. generell alles was wir kennen baut sich auf diesem Prinzip auf.

Die Schöpfung ist Kraft allen Seins, die wir nur erkennen aber nicht erklären können.

Das ist der große unterschied zum Mystizismus, der Religionen der naiven Menschen Wink

Wir selber Denken ja in Kausalen Zusammenhängen.. kleine Ursachen haben auch nur kleine Auswirkungen ?.

Böser Fehler, wenn man sich eingehend mit der Schöpfung beschäftigt und nicht an den Blödsinn von.. Gott hat die Welt erschaffen glaubt.
Unregistriert
Verfasst am: 27 M�rz 2009 13:16 Keine Komplettzitate verwenden!
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Hm ok, personifizieren wir damit aber nicht die Natur? Ist dann in diesem Glauben nicht die Natur das unendliche Wesen in seiner Gesamtheit, welches andere Religionen auch haben?

Wir schreiben der Natur keinen bewussten Willen zu an dieser Stelle, nehmen an, dass sie aus sich selbst heraus existiert personifizieren sie aber dennoch.

Keine Ahnung warum aber irgendwie kam mir gerade der Sinn nach diesen Zeilen.
ptsd
Verfasst am: 27 M�rz 2009 13:44 Keine Komplettzitate verwenden!
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Na ich freu mich über jeden Kommentar.. also auch über jede Zeile.

Ich habe es ja über Dir Versucht zu beschreiben, das Natur eben aufgrund von Wechselwirkungen geschieht und erst dadurch Gestalt erhält.

Die Schöpfung ist eben dieses Prinzip der Beziehungen (Wechselwirkungen).

DIE Natur oder auch Schöpfung ist der A-Kausale Ursprung der Wechselwirkungen und das, was daraus entsteht (Die Welt als Erkennbares Phänomen ).

Vielleicht habe ich mich damit etwas klarer Ausgedrückt (is so ein Problem von mir, ist aber auch kein einfaches Thema ).

Der Unterschied zu anderen Religionen, liegt im diesen Prinzip sich alles zu erklären.. es ist eine Alternative zu den Götter Glaube.
Da hast du natürlich Recht.

Nur wenn jemand die Schöpfung so Versteht, dann ändert sich auch der Bewusstseins zustand, des Menschen.. es gibt für mich nichts was mich Ängstigen muss, nichts was mich Unter Druck setzen lässt.. denn mein Glaube ist eben dieser... und Unterscheidet Schöpfung als Heiliges Prinzip und des Menschen Kultur als reines Konstrukt.. und zweites macht mir keine Angst,
Eglareth
Verfasst am: 27 M�rz 2009 14:44 Keine Komplettzitate verwenden!
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hmm.. aber ist "des Menschen Kultur" nicht auch ein "Auswuchs" genau dieser heiligen Entität und damit (per se) ebenso heilig?

Ich würde diese noch nichtmal direkt personifizieren wollen - das würde sie für meinen Geschmack "zu menschlich" machen.

Um den Gedanken weiterzuführen: bleibt in diesem Schema eine Antwort auf die menschliche Frage "was ist danach?" - Licht an, Licht aus? Wiedervereinigung mit der Natur und somit Erlösung im Nirvana-ähnlichen Sinn?

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